seems like yesterday

Donnerstag, 16. Februar 2006

Nur zehn Minuten

Zehn Minuten Ruhe und angenehme Einsamkeit. Ja, das ist genau das was ich jetzt brauche. Langsam schlendere ich durch die Nacht und verharre für einige Minuten an einem bekannten Ort. Der Rauch kräuselt sich sanft vor meinen Augen und ich atme die frische Luft während ich meinen Kopf in den Nacken lege um den bewölkten Abendhimmel anzustarren. Und ich denke... ich denke an diesen Blogeintrag. Paradox, irgendwie. Jetzt, wo ich tippe. Dann denke ich daran, was wichtig ist, wieviele Seelen hier um mich herum leben, gerade den schlechtesten oder auch schönsten Tag ihres Lebens erleben. Daran, wie ich früher hier stand, auf diesem Pausenhof und Marc davon überzeugte heimlich in den Schulgarten zu schleichen und eine rote Tulpe zu klauen, während die Schulleitung vor dem Gartenteich mit meinem Vater redeten. Mit dem Rücken zu uns gewandt redeten sie in aller Ruhe und so konnte ich schliesslich die nicht selbst ergatterte Tulpe endlich mit dem vorbereiteten, fein säuberlich abgetrenntem Stück Papier kombinieren. Ja. Nein. Vielleicht. Das stand auf dem Papierfetzen den ich mitsamt der Blume meiner Angebeteten überreichte. Damals, in der vierten Klasse, als wir genauso viele Probleme hatten. Nur erscheint uns das heute um einiges banaler als damals. Ich denke an meine Freunde und daran, was für sie wichtig ist. Die Gedanken gewinnen an Fahrt und ich denke an homosexuelle Erfahrungen, kleine Erlebnisse und an den Tod in Gestalt meiner verstorbenen Patin. Aber schon sind die zehn Minuten schon vorbei und ich denke nur noch daran, das ich mal wieder zum Zahnarzt müsste. Schade eigentlich.

Donnerstag, 2. Februar 2006

Erinnerungen

So viele Erinnerungen passen in ganz kleine Schächtelchen. Ich habe heute ein bisschen alten Kram wegräumen müssen und dabei bin ich unter anderem auf den Anfang meiner beruflichen Karriere als Programmierer (für Kenner: QBasic, eine rotzige Sprache *g*), auf einen Lebenslauf von 1999 in dem unter Hobbies nur "Lesen, Programmieren, Inline-Skaten" stand (oh gott, wie hab ich nur diesen Job bekommen?!) und auf eine Bibel meiner Tante/meines Onkels, die mit einer Widmung ihres Traupfarrers im Jahre 1974 versehen wurde. So viele Stenohefte die aufgrund von Rebellentum und Unlust fast leer sind, so viele Arbeitsblätter mit Anmerkungen und lustig bis albernen Zeichnungen. So viele Erinnerungen. Wie auch das hier, das auf einem meiner Trennblätter aus einem Schulordner der (ersten *g*) 9ten Klasse stammt:
Benny du bist komisch!!!
Aber das passt schon so!!
Ich mag dich trotzdem auch
wenn du manchmal aweng arg
spinnst, auf deutsch gesagt:
einen durchdreher hast, nicht ernst
gemeint, ich hab dich doch lieb

Naja, so lieb hatte sie mich dann doch nicht, denn ich hab sie nie richtig schmutzig und lange vernaschen dürfen. Sie hat mir nur immer erzäht, dass ihr Freund sie vernascht hat und ja so ein rücksichtsloser Sack ist. Und sie belügt. Aber mich wollte sie dann doch nicht haben, ich war der beste Freund, ihr kennt das sicher. Sonst ist ja die ganze Freundschaft für die Katz. Mein Gott, zur Hölle mit der Freundschaft! Und auch keine Andere wollte mich in diesem Jahr zu mehr als dem guten Zuhörer. Und im darauffolgenden auch nicht. Anyway. Hier liegen noch Briefe von Mädchen die ich kenne, ein Brief der mit "deine Zuckerschnecke" unterschrieben ist, von der ich absolut nicht mehr weis wer es sein könnte und einer Adresse eines Brieffreundes aus England, dem ich nie geschrieben habe. Sollte ich das nachholen und sehen was passiert? Aber das Ausgefallenste ist - neben der Rechnung für 64 MB Arbeitsspeicher (169 DM) oder der für meine Voodoo Grafikkarte (219 DM) - der Brief eines 11-jährigen Mädels Namens "Xevi" aus der Nähe von Barcelona, das in geschätzter Schriftgröße 3 erstaunlicherweise relativ sauber und leserlich schreiben konnte. Ich hab ihr leider nie geantwortet, aber wenigstens kann ich jetzt nochmal nachlesen, dass sie eine Schildkröte besitzt, Fussball und Dragonball Z mag und ein Fan von Ronaldo ist :)

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Zuviel Zugger

Ich mag geschmackvolle Süßigkeiten. Also Gummitiere, die auch wirklich 150 %ig nach Zucker künstlicher Blaubeere schmecken, so wie es sich gehört. Als ich noch ein kleiner Junge war, hab ich mir wirklich ohne Unterlass Süßkram reingefahren. Also wirklich endlos viele, fast schon Berge meines eigenen Gewichts in Zucker. Meistens kaufte ich mir Wagenladungen davon als Mittagessen auf dem Weg zum Sportunterricht. Was es mir besonders angetan hatte waren diese Gummitiere mit der Alibi-Zuckerhülle. Man dachte da wäre purer, klarer Zucker drum herum, dabei handelte es sich wohl um eine Art kristalliner Säureform die nach einem Feld voller Zitronenbäume schmeckte. Ich dummer, wirklich dummer Kerl holte mir natürlich ungefähr ein Kilo von dem Zeug und begann es in mich reinzustopfen. Am Anfang verzog ich noch freudig entzückt das Gesicht, dann begann meine Zunge langsam zu brennen und ich fraß noch mehr in mich hinein um mit dem Geschmack die Schmerzen zu betäuben. Nach einiger Zeit schmeckte es plötzlich nicht mehr so intensiv. Ich wunderte mich und dachte natürlich nur an die einzig logische Konsequenz: Ich war abgestumpft also musste ich mehrere gleichzeitig essen. Und dann raffte ich drei, vier, fünf gleichzeitig in meinen verfressenen Mund, ich konnte kaum kauen, so voll waren meine Backen. Nach einiger Zeit (unter 10 Minuten) war der Zuckerberg vernichtet. "Rekordzeit!", dachte ich noch vergnügt und griff nach meiner Dr. Pepper-Dose um die letzten Zuckersäurereste aus meinem Mund zu spülen. Ganz schwerer Fehler!
In den ersten Milisekunden, als die Kohlensäure noch nicht die Zunge erreicht hatte, breitete sich ein zufriedenes Lächeln gefolgt von einem glasigen Blick auf meinem Gesicht aus. Doch dann kam die unbarmherzige, chemische Reaktion. Sofort schossen mir Tyler Durdens Worte durch den Kopf: "Das ist eine chemische Verbrennung. Sie tut viel mehr weh als jede andere Verbrennung". Schlagartig wurde mir bewusst, das ich nie wieder im Leben irgendwas schmecken würde. Die Säure begann sich vergnügt-bitzelnd durch meine Zunge zu fressen, ich holte tief Luft um zu schreien, doch der Atemzug brannte so stark auf meiner offenen Zunge, dass mir mein Hilfeschrei im Halse stecken blieb. Zu meinem Glück befand sich ein dicker Schneeberg direkt neben mir in dem ich mich heroisch mit weit geöffneten Mund fallen lies. Danach hatte ich zwar für einige Stunden eine blaugefrorene Zunge und klang verdächtig nach Kenny von South Park, aber mit diesem Rettungssprung hatte ich meine Geschmacksnerven gerade noch vor dem Säuretod bewahrt.

Dienstag, 11. Oktober 2005

Rien ne va plus

Hier eine Geschichte die ich vor längerer Zeit mal geschrieben hab und zu der ich gern ein bisschen Feedback hätte ^_^

Chicago, USA, zur Zeit der Prohibition

Schweren Herzens drehte er sich um und blickte Christina tief in die Augen. Gar nichts war gut. Eine Polizeistreife bremste quietschend ein paar Meter vor der Brüstung vor ihm und Christina öffnete ihren Mund, holte tief Luft um ein Wort zu formen. "die Bank gewinnt immer" sagte er zu sich selbst und ließ sich fallen...

5 Wochen früher
Sie war gerade vom Arzt zurückgekommen um ihm von dem Kind zu erzählen, als ihr Thomas von seinem Plan berichtete. „Wir werden nie mehr Sorgen haben, Christina!“, sagte er mit seiner weichen Stimme. Dieser Stimme war sie von Anfang an verfallen. Christina hatte Zweifel – doch er beruhigte sie und seine Sicherheit und Zuversicht liessen ihre Sorgen verschwinden. Seit dem Tod von Thomas Cleeve's Mutter hatten sie schwer zu kämpfen um das Haus zu behalten und die Schulden abzubezahlen. Deshalb sagte sie schlussendlich auch zu. „Ich vertraue dir“ flüsterte sie und streichelte zärtlich über seinen Kopf. Thomas nahm ihre Hände - „Ich verspreche dir, es wird alles gut, Christina!“.

Er wusste dass er sie wieder belügen musste, denn das Risiko war sehr groß. Größer als er es sich selbst eingestehen wollte. Doch er sah einfach keinen anderen Weg mehr, legal aus der Misere zu gelangen. Thomas war sich sicher, er würde nicht scheitern wie sein Vater. Er hatte vorher etliche Banken besucht, um herauszufinden welche am ungesichertsten war. Innerhalb weniger Minuten wäre er all seine Sorgen los und könnte seiner Familie endlich den Frieden erkaufen, nach dem er sich schon so lange sehnte. Innerlich atmete er noch einmal tief durch und sagte beim Verlassen des Hauses "bin gleich zurück" ohne sich umzudrehen.

Christina wollte ihm sagen dass sie schwanger war, doch sie wusste dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Sie würde es ihm sagen nachdem er die Schulden abbezahlt hatte und es endlich wieder ruhiger in ihrem Leben wurde. Zwar hatte Christina Angst vor dem Banküberfall, aber Thomas hatte sie so sehr beruhigt und ihr immer wieder eingeredet dass nichts schief gehen kann, dass sie sich keine großen Sorgen mehr machte und nur darauf wartete bis er wieder zurückkam. Tief in ihrem Inneren wünschte sie sich nur das dieser Albtraum endlich ein Ende fand und der Don sie nach der Tilgung der Schulden in Ruhe lassen würde.

Thomas marschierte zielstrebig auf den Bankeingang zu und zog sich seine Maske über den Kopf. Mit erhobenem Arm und geladener Waffe marschierte er auf die Wachen zu. "Waffen fallen lassen, runter auf den Boden!". So einfach hatte er es sich nicht vorgestellt! Alle gehorchten ihm und das Machtgefühl dieser Situation machte ihn euphorisch. "Du da, her mit all dem Geld°, brüllte er einen Kassierer an und warf ihm einen Leinentasche entgegen. Er liess seine Augen hin und her zucken um alles im Blickfeld zu behalten, doch er bemerkte nicht wie der bedrohte Kassierer den Alarmknopf betätigte.

Der Teekessel in der Küche pfeifte laut und lies Christina zusammenzucken. Sie lief zum Herd und goß sich eine Tasse ein. Tee beruhigte sie und Ruhe konnte sie jetzt gut gebrauchen. Gedankenverloren stöberte sie ein wenig in den Wohnzimmerschubladen herum, als ihr ein kleiner Zeitungsausschnitt auffiel, der anscheinend hinter die Schubladen gerutscht war. Christina grif mit ihren Fingerspitzen danach und holte den Ausschnitt hervor. Ihre Augen wurden groß und ihre Hände begannen zu zittern als sie die Überschrift las - "Bankräuber Cleeve auf der Flucht erschossen"

"Mach schon, schneller!", schrie Thomas mit schweissgebadetem Gesicht. Der verdammte Kassierer brauchte viel zu lange! Plötzlich drehte er sich um als er das Sirenengeheul bemerkte. "Scheisse! Verdammte scheisse!". Zitternd und wütend packte er eine der Damen die weinend am Boden lag. "Steh auf!", befahl er ihr knapp und packte sie von hinten an den Haaren. Er hörte wie drei Polizeiwagen bremsten und Männer aus ihren Automobilen stiegen. Thomas drückte seiner Geisel die Pistole in den Rücken und drängte sie in Richtung Ausgang der Bank. Die Polizisten vor der Bank wichen zur Seite und starrten ihn angespannt an.

Wut stieg in Christina auf. Warum hatter er es ihr nicht erzählt? Sie hätte ihm so etwas nie erlaubt wenn sie die Wahrheit über Thomas' Vater gewusst hätte! Ihre Wut wandelte sich langsam in Furcht als sie auf die Uhr sah. Er hätte schon längst wieder da sein müssen. Zitternd schaltete sie das Radio an und ihr wurde schlagartig schlecht als sie die Nachricht vernahm. "Geiselnahme in der Beneth Bank! Die Polizisten halten einen Mann in Schach der vor wenigen Minuten mit einer Frau als Geisel die Bank verliess..."

Thomas befahl den Polizisten ihre Waffen wegzuwefen und sammelte sie vorsichtig ein. Fieberhaft überlegte er wie er unbeschadet von hier wegkommen könnte. Sein Blick wanderte über die Strasse zu einem der Automobile. Er bewegte sich langsam auf den Polizeiwagen zu und lugte durch die offene Tür - der Schlüssel steckte im Schloss. Blitzartig stiess er die Frau vor sich auf den Boden und warf sich ins Auto. Er brauchte nur einen kleinen Vorsprung, ja, dann konnte er es schaffen. Sein Optimismus verschwand als er nach wenigen Metern wieder die Sirenen hörte...

"...ist auf dem Weg zur Westbrücke wo schon eine Strassensperre errichtet wurde um ihn zu stoppen". Christina schaltete das Radio aus und stürmte aus dem Haus. Sie musste zu ihm. Hastig stieg sie in ihren Wagen und machte sich auf den Weg zur Brücke. Warum nur, hatte sie ihn gehen lassen?

Thomas bremste scharf, als er die Strassensperre erblickte. Sein Fluchtwagen blieb wenige Zentimeter vor der Brüstung stehen. Das war es also, es gab keinen Weg mehr zurück. Dann stieg er aus und suchte Schutz hinter seinem Automobil, doch er wusste, er konnte nicht gewinnen. Eine, vielleicht zwei Minuten dachte er angestrengt nach, doch es wollte ihm nichts einfallen. Thomas warf seine Waffe weg und stieg über das Geländer. Sein Blick erstarrte und er sah wie seine Frau, gefolgt von mehreren Streifenwagen auf ihn zu fuhren. Sie stieg aus und näherte sich ihm langsam.

Christina starrte ihn entsetzt an und ihre Blicke trafen sich für einen Moment. Ihre Muskeln spannten sich an und sie wollte ihm aus vollem Halse zuschreien, doch er ließ sich nach hinten fallen und verschwand lautlos in der Tiefe.
Ihr Aufschrei erstickte als sie sah was passiert war und als ein Polizist sie an der Schulter packte wurde ihr klar, die Bank gewinnt immer.

Freitag, 5. August 2005

Über das Sterben

Vor ein paar Jahren ist meine Patin schwer erkrankt. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr Brustkrebs, aber gaben ihr Hoffnung und liessen zur Vorsorge ihren Körper vom Hals abwärts durchchecken. Das eine Kopfuntersuchung nicht zu dem Teil gehört den die Krankenkasse übernimmt konnten wir nicht wissen. Auch hätten wir sie uns wahrscheinlich nicht leisten können. Jedenfalls schaffte sie es den Krebs zu besiegen und nach unzähligen Tagen der Chemotherapie die sie ihre Kopfhaare verlieren liess war sie auf dem Weg der Besserung. Doch mit jedem Tag den es ihr körperlich besser ging, veränderte sie sich psychisch. Sie wurde leichter reizbar und sicher auch depressiv. Ich freute mich das sie den Kampf geschafft hat und nahm dennoch Abstand von ihr. Sie wurde mir langsam unsymphatisch, ich konnte das damals nicht verstehen oder habe es einfach nicht realisiert was da mit ihr geschehen war. Etwa ein halbes Jahr nach ihrer Therapie klagte sie über Kopfschmerzen und es ging ständig auf und ab. Einen Tag vor ihrem Geburtstag sackte sie dann einfach zusammen und die Ärzte diagnostizierten wieder herum. Es waren Gehirntumore. Viel zu viele. Noch bevor ihre Tochter ihre Gedanken ordnen konnte wurde ihr die Entscheidung abgenommen ob sie den Stecker ziehen will oder nicht. Meine Patin glitt sanf im Schlaf in den Tod. Ich sass gerade auf dem Boden vor meinem Pc, mit dem Gedanken warum die Kiste nicht mehr anspringt beschäftigt, als meine Mutter das Zimmer betrat und mir erzählte was letzte Nacht passiert ist. Ich brachte nur ein "oh scheisse..." heraus. Sie fragte ob es mir gut ginge und ich meinte bei mir wäre alles in Ordnung. Sie verlies mein Zimmer und ich sass immernoch auf dem Boden und starrte in irgendeine Richtung. Und dann weinte ich. Ich weinte nicht aus Trauer, ich weinte, weil ich nicht weinen konnte. Im Nachhinein denke ich das ich einfach nur froh war das sie es überstanden hat und sie ja kein wirklich erfülltes Leben hätte Leben können, mit den Depressionen und den Therapien. Aber innerlich kam ich mir schäbig vor solchen Gedanken auch nur ansatzweise zu folgen und ich fühlte mich schuldig weil ich mich von ihr abgewendet habe anstatt noch Zeit mit ihr zu verbringen.

Aber ich denke an dich, wenn ich Baileys trinke, ab und zu wenn ich meiner Mutter in die Augen schaue und wenn ich wie jetzt weinen muss weil du mir so unendlich fehlst.
Ich werde dich nie vergessen, Erika.

Dienstag, 19. Juli 2005

kleine Anekdote

Er macht langsam die Augen auf. "Boah hab ich nen Schädel! Mann muss ich gestern gesoffen haben" denkt er und räkelt sich. "Was war gestern Abend eigentlich...?". Seine Knochen beginnen zu schmerzen. Er ist zu schlapp zum aufstehen und noch während er sich denkt "nie wieder Alkohol" fällt ihm auf das er seinen linken Arm nicht richtig anheben kann. "Man ist der schwer!" denkt er, verwundert blickt er an sich herunter und ihm fällt auf das er eine Motorsäge in der Hand hält! Er reisst die Augen auf und blickt sich um: Sägespäne im ganzen Zimmer! "Oh mann, verdamt! Hab ich gestern jemanden umgebracht?!" - doch da ist kein Blut an der Säge. Verkatert und müde will er die Säge zurück in den Geräteschuppen stellen, er muss sie wohl dort gestern Abend mitgenommen haben - warum auch immer. Doch da steht schon eine an ihrem gewohnten Platz. Genau in diesem wunderbar abgedrehten Moment erscheint seine Mutter. Tja, wie erklärt man was man gerade macht wenn man nachmittags verkatert, voller Sägespäne und mit einer Motorsäge in der Hand im Hof steht?

(Und wir wissen bis heute nicht woher er sie hat und vor allem warum er sie mitgenommen hat)

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SirDregan aka Benillo
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