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    <title>Dreggsblogg (me and my demon) : Rubrik:schreib:zwang</title>
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    <description>me and my demon</description>
    <dc:publisher>SirDregan</dc:publisher>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:date>2008-04-01T11:55:39Z</dc:date>
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    <title>Dreggsblogg</title>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4820803/">
    <title>Urzel, die Wurzel allen Übels</title>
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    <description>Wie ich sie hasse, diese Urzel. Pochte schon einige Zeit unter der Krone in meinem linken Backenzahn. Ganz oben und gaanz hinten in der Ecke brütete sie vor sich hin. &quot;Entzüüünd! Entzüüünd!&quot;, schrie sie aber lies es mich erst spüren als sie fertig war mit dem rumentzünden.&lt;br /&gt;
Erst einige Stunden vor dem Teamauftritt beim Slam in Bayreuth - klar, wann denn auch sonst?! - fing sie plötzlich an zu schmerzen. Pochpoch-porochpochpoch! Und jeder Schmerzblitz schien mit einem Aufzug direkt nach oben zu meinen Schläfen zu fahren und dort kräftig anzuklopfen. Zack! Kopf- und Zahnschmerzen auf einmal.&lt;br /&gt;
&quot;Argh! Urzel! Chmerzen!&quot; hab ich gejammert, doch nur die gute alte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ibuprofen&quot;&gt;Ibuprofen&lt;/a&gt; konnte sie zeitweise zum schweigen bringen. Natürlich ist die Narkotisiergespielin nur eine Frau für eine Nacht, also blieb mir nichts anderes übrig als einen Termin beim Zahnarzt auszumachen.&lt;br /&gt;
Und dort war ich dann auch, heute morgen.&lt;br /&gt;
Pünktlich wie die Bahn (eine halbe Stunde zu spät) kroch ich ins Wartezimmer. Zwischen dem dickleibigen Kind mit der noch viel dickleibigeren Mutter und der Harz-IV-Familie blieb noch Platz für den kleinen Dregan. Rackedizack, rauf auf den Stuhl und &lt;a href=&quot;http://musik.ciao.de/Ab_Geht_die_Luzie_Kaiserwalder_Musketiere__1553706&quot;&gt;ab ging die Luzi&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&quot;War ich das etwa?&quot;, fragte ich den Zahnarzt, mit einem Fingerzeig auf Urzel. Doch dieser schickte mich erstmal zum röntgen der Problemstelle, was sich beim hinteren, letzten Eck in dem sich Urzel versteckt hielt, gar nicht mal so einfach darstellte. Warum hat dieses verfluchte Mundstück auch immer so eine scharfe Kante? Ich jonglierte also angeekelt zwischen Würgereiz und einschneidenden Erlebnissen im Mundraum hin und her, während die hübsche Zahnarzthelferin ihr Foto schoss. Und was stellte sich heraus? Urzel die Zahnwurzel war noch am Leben! Und sie war ziemlich angefressen...&lt;br /&gt;
Als wir ihr damals die Krone verpasst haben, hatten wir sie eigentlich beerdigt. Schien wohl eine Zombiewurzel zu sein, denn mittlerweile biss sie mich schmerzhaft ins Fleisch. Miststück.&lt;br /&gt;
Also zurück auf den Zahnarztstuhl und mit surrendem Bohrer ans Werk. Jede Berührung des Zahns oder der Krone liess den bereits bekannten Schmerz bis in mein Hirn schiessen. Was das aufbohren einer Metallkrone erst ausrichtet könnt ihr euch sicher denken. Und als die Zahnarzthelferin beim herausziehen des Speichelabsaugdings an meinem Zahn hängengeblieben war, machte ich ihr mit einem höchst emotionalen Schrei klar, warum ich mich schon seit zwanzig Minuten am Stuhl festgekrallt hatte. &quot;Ups! War... ich das etwa?&quot;, kommentierte sie meine Oskarreife Leistung eines Opfers von &lt;a href=&quot;http://imdb.com/media/rm1411488000/tt0116075&quot;&gt;Dr. Alan Feinstone&lt;/a&gt;. Und auch wenn meine Antwort aus ziemlich &lt;a href=&quot;http://www.kenny.de/&quot;&gt;undeutlichem Gebrabbel&lt;/a&gt; bestand, ihr Blick sagte mir das sie gelernt hatte das &lt;i&gt;nie und ich &lt;/i&gt;&lt;b&gt;meine NIE&lt;/b&gt;&lt;i&gt; wieder zu tun&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Nach einer knapp einstündigen Wurzelbehandlung mit allerlei gefeile, gepiekse und herumgebohre war ich endlich frei. Doch dann begann das was ich gerne als &quot;Kausalkette des Elends&quot; bezeichne. Mein Zahn tat immer noch weh, und jede Berührung oder auch nur der Gedanke daran veranlasste sie dazu mir auch noch Kopfschmerzen zu verpassen. Um Urzel aber endgültig loszuwerden muss ich seitdem Antibiotika nehmen, welche sich natürlich nicht mit Schmerzmittel vertragen. Durch die Kopfschmerzen kann ich mich nicht konzentrieren und das lässt mich meine ToDo-Liste nicht abarbeiten. Und so weiter, und so weiter. Vielleicht war ich ja selbst daran schuld. Das mit dem schlechten Karma und so... hatte ich so viele böse Taten begangen?&lt;br /&gt;
&quot;War ich das etwa?&quot;, fragte ich also entnervt die Welt im Allgemeinen und den da oben, der für mich zuständig ist im Besonderen. Die Antwort kam sogleich in Form eines herabfallenden Astes, der mich mit voller Wucht am Kopf traft. Mit einem Mal ging mir das Licht aus. Endlich Ruhe.&lt;br /&gt;
&quot;Fast wie bei diesem Doktor&quot;, dachte ich mir noch bevor ich sanft in einen endlosen Schlaf dahinglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dies war mein sechster Text aus der &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;-Reihe über das Thema &quot;War ich das etwa?&quot;, welches mir &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/03/03/post-von-lars-3811229&quot;&gt;Tobias&lt;/a&gt; gestellt hat.)</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/schreib%3Azwang&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-28T22:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4760009/">
    <title>Immer mehr Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/4760009/</link>
    <description>Jedes Mal, bevor ich in die U-Bahn steige zittere ich vor Angst, denn immer erlebe ich die Gewalt hautnah mit. Und das nicht nur in München, sondern in jeder Stadt, in der ich bisher in der U- oder S-Bahn gesessen war. Die Wut die ich empfinde, weil dagegen absolut nichts unternommen wird, macht mich sprachlos.&lt;br /&gt;
Doch nicht nur in U-Bahnen wird mir Gewalt angetan, nein, im Stadtbus, bei Sportveranstaltungen oder auch Nachts wenn ich auf eigentlich abgelegenen Fussgängerwegen spazieren gehe. Überall die gleichen Bilder: &gt;&gt;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.fanfaktor.de/wp-content/themes/fanfaktor/images/lidl-bild-wm-knaller.jpg&quot;&gt;Klick&lt;/a&gt;&lt;&lt;&lt;&lt;br /&gt;
Was für eine Vergewaltigung für die Augen! Welch Würgreiz überkommt mich, wenn ich höre wie die Menschengruppe vor mir, die eigentlich aussieht als habe sie ein gewisses Grundniveau, über die aktuelle BILD Schlagzeile redet. Und dann schielen sie zu mir rüber, interpretieren meinen entsetzten Blick als Anteilnahme, ja, vielleicht sogar als Interesse. Oh gott, sprecht mich nicht an!&lt;br /&gt;
Nein, ich habe sie nicht gelesen.&lt;br /&gt;
Nein, es interessiert mich &lt;b&gt;überhaupt&lt;/b&gt; nicht.&lt;br /&gt;
Nein, nichtmal n bisschen!&lt;br /&gt;
Und &lt;b&gt;NEIN&lt;/b&gt; verdammt nochmal ich finde auch nichtmal das dieses Blatt zur Unterhaltung taugt. Und diese ewigen Diskussionen darüber - seien es Hass- oder Lobtiraden - führen auch nur dazu das sich das Blatt immer noch damit rühmen kann in aller Munde zu sein. Und mir, der diesen niveaulosen Müll einfach nur ignorieren will, der schon Fernseher und Radio abgeschafft hat, wird jedes Mal Gewalt angetan wenn ich zwangsweise irgendwann wieder auf eins dieser Plakate oder Zeitungsständer treffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Dies war der fünfte Text aus der &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;-Reihe über die &lt;a href=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2411/2307692964_01c2938a9e.jpg?v=0&quot;&gt;BILD-Schlagzeile vom 3. März&lt;/a&gt;. Das gleiche Thema haben auch schon &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/03/03/post-von-lars-3811229&quot;&gt;Tobias&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.kellermaennchen.de/&quot;&gt;Steffi&lt;/a&gt; bearbeitet.)</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/schreib%3Azwang&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T06:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4737608/">
    <title>Neuen Beitrag anlegen?</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/4737608/</link>
    <description>So, jetzt hier klicken. Meine Fresse, ein leeres Eingabefeld! Ich back n Schnittlauchkuchen wenn mir jetzt was einfällt! Aber wie immer - rauschen. Das kontinuierliche Rauschen in meinem Kopf. Da kann ich mich jetzt natürlich hinstellen wie ein Fischer und einfach ein paar Wortfische und Satzaale aus dem Buchstabengewässer ziehen: &lt;br /&gt;
&quot;Gernerationsgenerator&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Warum nicht mit Socken?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Fabrikationskarbonat&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn dein Bankier das riechen könnte!&quot;&lt;br /&gt;
Nur was bringen mir solch unpassende Bausteine die an allen Ecken und Enden und Kanten und Knubbeln Kilometerlange Formulierungslücken, so dass sich nur mit viel Muh und noch mehr Mühe ein Konstrukt daraus stricken lässt, das von weitem dann...&lt;br /&gt;
einfach nur beschissen aussieht. Was mach ich also jetzt, da ich so einen Fetzen von Peter hingeworfen bekommen habe, der genausogut aus meinem Hirn stammen konnte. &quot;An meinem Kamin hängen die Klöten des Nachbarhundes&quot; - was für ein beklopptes Thema ist das eigentlich? Und ich erklär noch großkotzig, das ich darüber gleich am Mittwoch performen werde. Was für eine dumme Idee. Ja, was mach ich jetzt damit? Ich könnte natürlich einen Vergleich mit Satan anstellen, der sich so etwas an den Kamin hängt, weil sein Nachbar der Adolf seinen Schäferhund dauernd in seinen Garten hat fälalieren lassen. Aber das wäre platt und ich denke Hitlerwitze sind langsam schon wieder out. Doch für Islamistenwitze ist es fast noch zu früh - die können sich eher nur die Größen des Kabaretts leisten. Tja, da bleibt mir nur eins zu sagen:&lt;br /&gt;
In meinem Kopf hängt so viel Schwachsinn und abstruse Ideen türmen sich dort noch und nöcher - aber nichts wäre qualitativ hochwertig genug um mehr als ein müdes Lächeln hervorzurufen.&lt;br /&gt;
Sorry, Peter - ich kriegs nicht auf die Reihe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dies war nun der vierte äääh... &quot;Text&quot; aus der &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;-Reihe über das Thema &quot;An meinem Kamin hängen die Klöten des Nachbarhundes&quot; das mir &lt;a href=&quot;http://www.parkster.de/&quot;&gt;Peter Parkster&lt;/a&gt; gestellt hat.)</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/schreib%3Azwang&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-26T19:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4717333/">
    <title>Die blöde Sibylle, das Schnitzelbrötchen und ich!</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/4717333/</link>
    <description>Es war einer dieser verregneten Nachmittage, an denen es keinen Unterschied machte ob die Eingangstür zu meiner Praxis zugenagelt war oder ich sogar mit Gratisportionen Demorol winken würde - es kam einfach niemand mehr. Da meine Praxishilfskraft Sybille sowieso mit ihrem Liebhaber aus Sachsen telefonierte und nie mehr als zwei Dinge gleichzeitig erledigen konnte, waren ihre Fingernägel das einzige was sie in den nächsten zwei Stunden beschäftigen würde. Also öffnete ich die Praxistür um der frischen Regenluft eine Gelegenheit zu geben Sibylles würgreizerregendes Parfüm zu verscheuchen, warf eine &lt;a href=&quot;ttp://de.wikipedia.org/wiki/Dronabinol&quot;&gt;Dronabinol&lt;/a&gt;tablette und legte meinen guten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Uhrwerk_Orange_%28Film%29&quot;&gt;F&lt;/a&gt;reund Ludwig van auf. Das Dronabinol war eigentlich für Herrn &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Meier&quot;&gt;M&lt;/a&gt;eier bestimmt, doch würde ich eher meinen Vorrat an &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Diazepam&quot;&gt;Diazepam&lt;/a&gt; aufgeben als einem verwirrten Mittfünfziger im vorzeitigen Ruhestand Schmerzen zu lindern. Augenscheinlich reichen ihm die abgelaufenen Placebos vollkommen aus. Was kann ein Mensch der 35 Jahre im Zulassungsamt &quot;hart gearbeitet&quot; hat auch für Schmerzen haben? Furunkel am Sitzfleisch vielleicht? Was für ein Arschloch. Allein die Nacht als Notarzt &apos;93, als ich auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tilidin&quot;&gt;Valoron&lt;/a&gt; zwei Junkies wieder zunähen musste, die sich gegenseitig den Stoff aus dem Bauch schneiden wollten, war hart genug gewesen um mir einen vorzeitigen Ruhestand zu verdienen. Oder war es nur ein Junkie gewesen? Die Wirkung der Tablette hatte bereits nachgelassen, scheinbar war ich schon zu sehr an das Zeug gewöhnt. Deshalb verkroch ich mich wieder einmal in mein Arbeitszimmer, warf mich auf die Liege und stellte das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ana_arbeitsplatz.JPG&quot;&gt;Narkosegerät&lt;/a&gt; auf &quot;Leck mich am Arsch, Menschheit!&quot; ein. Was für ein beschissener Tag, was für ein beschissenes Leben. Zu Hause packte meine Exfrau vermutlich gerade ihre Sachen und ich bin mir sicher das sie beim rausgehen meinen Pokertisch zerkratzt. Tief einatmen. Miststück! Ausatmen. Was zum Teufel mache ich eigentlich hier? Achja. Einatmen. Lange kramte ich in meiner Tasche und förderte mein in Alufolie gewickeltes Schnitzelbrötchen zu Tage. Von draussen ertönten die ersten Klänge meines &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven#9._Sinfonie&quot;&gt;Lieblingsstückes&lt;/a&gt; von Beethoven. Beim ausatmen friemelte ich die Folie. Die Folie herunter. Diese weichen Brötchen waren das einzig gute an meinem Freitag. Tief einatmen. Was... mache ich morgen? Gleich abend? Noch einen tiefen Zug. Schnitzel. Biss ich ab. Ich biss. Kauen. Atme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Atme! So atmen Sie doch!&quot;, schrie Sibylle und prügelte wild auf mich ein.&lt;br /&gt;
Ich stand neben mir und starrte auf meinen leblosen Körper. Was für eine dämliche Art zu sterben. Erstickt an einem Schnitzelbrötchen. Kopfschüttelnd drehte ich mich um und ging ins Licht. Was für ein beschissener Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dies war der dritte Text aus der &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;-Reihe über das Thema &quot;Die blöde Sibylle, das Schnitzelbrötchen und ich!&quot; das mir &lt;a href=&quot;http://www.parkster.de/&quot;&gt;Peter Parkster&lt;/a&gt; gestellt hat.)</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/schreib%3Azwang&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-18T21:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4697800/">
    <title>Hausfriedensbruch</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/4697800/</link>
    <description>Als ich eines Morgens gegen 13:30 Uhr unsanft aus dem Schlaf geklingelt wurde hätte ich nie damit gerechnet das dieser Tag überhaupt etwas gutes - geschweige denn meine erste rauhe Liebe - für mich bereithalten würde. Doch als ich erbost die Tür öffnete, sie fast aus den Angeln riss, da stand &lt;a href=&quot;http://img.pte.at/photo_db/hi_res/hires26038.jpg&quot;&gt;sie&lt;/a&gt; da. Ein eiskalter Schauer erfasste mich, als ich auf ihre riesigen, minzgrünen Pupillen starrte.&lt;br /&gt;
&quot;Was für ein Gerät!&quot;, schoss es mir als sofort durch den Kopf als ich den Schlagbohrer in ihrer Hand sah.&lt;br /&gt;
&quot;Was zum Teufel wollt ihr Nasen denn hier?&quot;, fragte ich charmant in die Runde und lächelte.&lt;br /&gt;
&quot;Äh... Einsatz in Vier Wänden?&quot;, antwortete Tine selbstsicher.&lt;br /&gt;
&quot;Ich glaub es hackt! Hab ich euch Kasper etwa eingeladen oder was?!&quot;, entgegnete ich fröhlich überrascht und brach somit augenblicklich das Eis zwischen uns, dass sich dadurch langsam vom Dach löste und nur knapp neben dem Malermeister aus Berlin einschlug.&lt;br /&gt;
&quot;Jetz pass ma uff Freund Blase! Sowat lass ick mia nich bietn! Andre freun sich da, weiste?&quot;, erklärte er erfreut. Doch ich konnte ihm überhaupt nicht zuhören, da mein Blick an Tine klebte wie die fettigen Pommes von &quot;Joe&apos;´s Imbiss`&quot;. Das kriegst du nie wieder weg. &quot;Niggs zu machn! Die Hosn kunnst naushaun!&quot;, hatte Jo damals lachend meine Unfähigkeit zu essen kommentiert. Genauso wie beim Imbiss erging es mir auch mit Tine - es war einfach Liebe auf den ersten Fleck! Schlagartig wurde mir bewusst das ich einen bisher unentdeckten Fetisch für weibliche Heimwerker hatte. Was für eine Erleuchtung!&lt;br /&gt;
&quot;Mags du uns seigen deine Simmér?&quot;, riss mich die halb Deutsche, halb Französische, halb Italienische Feng-Shui-Expertin aus meinen schmutzigen Gedanken. Und da ich sowieso keine Lust mehr hatte an das sich stapelnde Geschirr oder das verdreckte Badezimmer zu denken, bat ich sie herein.&lt;br /&gt;
&quot;Boah geht mir blos mit dem Teil aus der Visage!&quot;&lt;br /&gt;
Der freundliche Kameramann, den ich erst jetzt bemerkte, begann mein Gesicht dezent auszuleuchten und Tine flirtete heftig. Sie fragte mich allerlei private Dinge und ich antwortete so energisch, das ich vor laufender Kamera rot anlief.&lt;br /&gt;
Und bevor ich mich versah begann das große Renovieren. Was vorher wie Dresden &apos;45 aussah, strahlte jetzt im Glanz von New York 2001 (Zwar sollte es nach Sydney 2008 aussehn, doch hatte die schwedische Bodenexpertin bei meinem von der Indoor-Grillfete verursachten Brandloch nach zwei Stunden frustriert das Handtuch geworfen). Tine schlug dann vor einfach einen Zimmerbrunnen über den Fleck zu schieben und zwinkerte mir frivol zu, als die anderen gerade genervt mit den Augen rollten, ob der neuen Arbeitsanweisung.&lt;br /&gt;
Schon in diesem Moment hätte mir auffallen müssen, das meine Gestaltergöttin leider zu schlau für mich war. Die meisten Fragen von ihr konnte ich sowieso nur mit &quot;Äähm... denk schon!&quot; oder einem urigen Rülpsen beantworten. Dieser Umstand frass mich innerlich auf und unsere Liebe zerbrach schliesslich genauso abrupt, wie sie begonnen hatte. Denn als ich eines Morgens durch das Nachmittagsprogramm zappte und die Vorschau zur &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=qg9Tzv2sJbg&quot;&gt;neuen Sendung&lt;/a&gt; meines Kuschelelefanten sah, floh der erste Schluck Kaffee wie Sprühstuhl aus meinem Mundraum. Ihr neues Image zerriss unsere Liebe wie sie einst meine gammelige Rauhfasertapete und noch am selben Tag war alles vorbei.&lt;br /&gt;
Jedoch konnte ich meine Trauer nur schwer überwinden solange mich die ganze Wohnung noch an das Werk ihrer zarten Pranken erinnerte. Also fasste ich beherzt einen Entschluss, rief die &lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/sos/diysos/&quot;&gt;Do it yourself S.O.S&lt;/a&gt;-Hotline an und was soll ich sagen? &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/imperia/md/images/lifestyle_und_magazine/style_and_home_S_O_S/200_225/01_style_and_home_SOS_kraus_sonya_200_225_ProSieben.jpg&quot;&gt;Sonja&lt;/a&gt; und ich sind jetzt ein Paar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dies war der zweite Text aus der &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;-Reihe über das Thema &quot;Wie ich mich in Tine Wittler verliebte!&quot; das mir &lt;a href=&quot;http://www.parkster.de/&quot;&gt;Peter Parkster&lt;/a&gt; gestellt hat.)</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/schreib%3Azwang&quot;&gt;schreib:zwang&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T11:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4683071/">
    <title>Rechthaberei</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/4683071/</link>
    <description>Aufgrund des &lt;a href=&quot;http://lars-sub-omni-canonae.blog.de/2008/01/29/blognetzwerk_schreib_zwang~3649059&quot;&gt;schreib:zwangs&lt;/a&gt; der mir von befreundeten &lt;strike&gt;Terroristen&lt;/strike&gt; Bloggern aufgezwungen wurde, darf ich euch heute eine interessante Argumentationskette vorlegen, die erklärt warum die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zur_Verfolgung_von_Urheberrechtsverletzungen&quot;&gt;GVU&lt;/a&gt; im Recht ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diejenigen unter euch die nicht wissen was die GVU ist, möchte ich das mal kurz umreissen. Entgegen landläufiger Meinungen steht GVU weder für &quot;&lt;b&gt;G&lt;/b&gt;eschlechts&lt;b&gt;v&lt;/b&gt;erkehrs&lt;b&gt;u&lt;/b&gt;nterbrechung&quot; noch nennt man sie das &quot;&lt;b&gt;G&lt;/b&gt;riesgrämige &lt;b&gt;V&lt;/b&gt;erklags&lt;b&gt;u&lt;/b&gt;nternehmen&quot;. Nein, die &lt;b&gt;G&lt;/b&gt;esellschaft zur &lt;b&gt;V&lt;/b&gt;erfolgung von &lt;b&gt;U&lt;/b&gt;rheberrechtsverletzungen ist eine noble Gemeinschaft aus Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Rechte der Künstler von Meisterwerken wie z.B. &quot;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0421051/&quot;&gt;Daniel - der Zauberer&lt;/a&gt;&quot; oder Klassiker wie &quot;&lt;a href=&quot;http://www.dvduncut.com/product_info.php/cPath/21_68/products_id/3654&quot;&gt;Alpenglühn im Dirndlrock&lt;/a&gt;&quot; energisch zu verteidigen.&lt;br /&gt;
Eine wichtige Organisation also, die allen Unkerufen zum trotz völlig im Recht ist mit dem was sie tun. Natürlich ist die rechtsstaatliche Grundlage für ihr Tun bereits gegeben, das Gesetz an sich hat die GVU also bereits auf Ihrer Seite. Auf der moralischen Seite hingegen entlocken weder &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/80286&quot;&gt;lustige Urteile&lt;/a&gt; von irgendwelchen dahergelaufenen Landgerichten, &lt;a href=&quot;http://www.onlinekosten.de/news/artikel/19848&quot;&gt;Razzien&lt;/a&gt; der Polizei oder &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/68760&quot;&gt;zweifelhalftes Sponsoring&lt;/a&gt; diesem Interessenverband viel mehr als ein müdes Lächeln.&lt;br /&gt;
Man mag jetzt natürlich argumentieren das all das ja eher dafür spricht das die GVU überhaupt nicht im Recht ist, sondern einfach nur ein mieser Verein voller Abzocker, denen jedes Mittel recht ist um eine überholte Gesetzesregelung zu verteidigen. Dem muss ich jedoch ausdrücklich wiedersprechen. Denn selbst wenn ein Großteil des Volkes dieser Meinung wäre, hält es jedoch vehement die Klappe und somit legitimiert das faktisch die GVU. Die Formel ist ganz einfach: Ein Gesetz oder mehrere Gesetze werden aufgrund von Druck angepasst, keiner beschwert sich und eine überwältigende Mehrheit hält sich daran, findet die Strafe angemessen oder beisst zumindest die Zähne zusammen und tut was immer verlangt wird wenn der lange, &lt;strike&gt;blinde&lt;/strike&gt; starke Arm des Gesetzes zupackt. Schon bin ich im Recht. Ganz einfach.&lt;br /&gt;
Hat ja bei Hitler auch nicht anders funktioniert.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-06T16:28:00Z</dc:date>
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