Ausser genug Durchhaltevermögen. Am Sonntag war ich so im Arsch das ich im Schlaf The Offspring, Metallica und Jonathan Davis verpasst habe. Als KoRn Fan ist das eigentlich unverzeilich.
Aber feiert mal mit ein paar Berlinern und Polen zwei Nächte fast durch, dann könnt ihr das auch nicht mehr ;) Von Simon, einem der Polen, hab ich auch gleich ein neues Wort für "total betrunken" gelernt: dobry dopa (hoffe das is richtig geschrieben)
Ansonsten war Rock im Park mal wieder absolut hammer. Donnerstags eingerichtet und leicht gefeiert zum aufwärmen. Am Freitag dann Um 14 Uhr Turisas gesehen, die gar nich so dolle waren. Danach bei The Fall of Troy geflüchtet weil sie absolut schlecht waren. Ein Sänger / Gitarrist der sich wie ein großer Rockstar gefühlt hat aber nichts drauf hatte tat mir einfach nur in den Ohren weh. Ein bisschen was von Rival School und Lost Prophets gehört, die waren ganz okay.
Dann gings los. Nach Bloodlights, die ich ziemlich langweilig fand kamen Sonic Syndicate. Eigentlicht war ich nur dort um mich nach vorne zu kämpfen, da danach Pendulum dran waren. Aber ich muss sagen die Band werd ich im Auge behalten, die hatten was. Doch genug des Geplänkels, denn jetzt waren Pendulum dran. Ich war ganz Vorne und ich _meine_ ganz Vorne. Zehn Meter von der Band weg wurde ich gegen das Metallgitter gepresst und feierte bis der Rücken knackte. Pendulum sind live der absolute Hammer. Sie klingen ganz anders als auf den Alben, mehr rockig als nach Drum and Bass aber immer noch wahnsinnig unverwechselbar. Sogar die Metaller die bei den ersten Liedern noch gebuht haben gingen nach "Slam" und "Tarantula" total ab.
Danach brauchte ich erstmal Pause und war dann wieder bei 36 Crazyfists zur Stelle die ich vorher nur von Youtube kannte. Klasse Band die richtig Stimmung gemacht hat, klang für mich wie ne Mischung aus Papa Roach und In Flames.
Meiner Meinung nach hätten die den Platz an der größeren Bühne von HIM verdient, denn die waren so unmotiviert das ich nach zwei Liedern wieder gegangen bin. Queens of the Stoneage hab ich mir vom Zeltplatz aus angehört, die waren auch ganz gut.
Der Samstag war mein persönlicher Zenit. Serj Tankian war live wirklich spitze. Seit seinem Auftritt gefällt mir auch sein Album viel besser. Bei Bullet for my valentine hab ich leider nicht genug gehört da ich nicht nach Vorne gekommen bin. Und bei Rage against the machine... Junge junge. Ich hatte das Gefühl als ob der komplette Platz gleichzeitig gesprungen is als die ersten Töne erklangen. Egal wo man war, überall war Pogo oder zumindest hartes gefeiere. Natürlich war die Band auch klasse.
Während Motörhead noch spielte hab ich mich dann nach Vorne gekämpft um The Prodigy zu sehn. Ja, das war dann mein konditionelles Todesurteil. Der für mich heftigste Pogo des Festivals, wahnsinns Überstimmung und viele Schmerzende Muskeln und Knochen. Und bei Smack my bitch up, als ich nochmal alles gegeben hab, traf mich ein namenloser Ellbogen am Kiefer und schleuderte meine Brille vom Gesicht, die ich mit einem beherzten Sprung in die Menge noch in der Luft wieder auffing, bevor ich gegen eine weitere Schulter krachte ^_^
Kurz gesagt: Es war so verdammt geil das ich am Sonntag nur Disturbed und In Flames gesehen habe und danach ins Zelt zum auskurieren musste. Um dafür zu kompensieren haben wir nachts noch mit den Polen bis 4 oder 5 Uhr morgens gefeiert um dann ab 10-11 Uhr langsam abzubauen und gegen 13 Uhr heimzutrudeln.
Und heute hab ich bis 16:30 Uhr geschlafen und bin immer noch kaputt, also werd ich mich jetzt wieder weiter entspannen.
Fotos folgen.
Natürlich hab ich in all meiner Hast doch was vergessen - die überaus coole Nachbarschaft auf dem geilsten Zeltplatz des Festivals C 1.2! Bei den Lokalisten gibt es die passende Gruppe mit Fotos von diesem Jahr:
Klick mich!