Fragmentgeschichte 2 - Teil 8
Plötzlich brach in dem kleinen Schuppen die Hölle in Form einer Live Aufnahme von Cannibal Corpse los. Jens hielt sich seine kleinen Ohren, während der kleine Ausserirdische belustigt sabbernd seinen Kopf zur Musik auf und ab bewegte. Gleichzeitig erwachte Herr Schlauber völlig panikerfüllt aus seinem komatösen Schlaf.
"Hhhacch! Was... Krach!?", schrie er in das harte Gegröhle des Sängers. Erst glotzte Jens überrascht auf die sich ihm bietende Szenerie, doch dann tunkte er geschickt seine Nase auf den Knopf, ohne seine beiden Hände von den Ohren zu nehmen. Augenblicklich kehrte wieder Stille in den kleinen Raum ein, doch zurück blieb ein unangenehmer Pfeifton in den Köpfen der Besucher.
"Jens? Was machst du denn hier?", fragte Herr Schlauber ungläubig.
"Papa?", antworte Jens, genauso überrascht.
***
"Gloria, wach auf!", sagte Doktor Brutus, der jetzt einen Schlafanzug trug und auch sonst versuchte, Herrn Schlauber Konkurrenz zu machen.
"Hmn", murmelte Gloria Findel im Halbschlaf und öffnete langsam ihre Augen. Sie befand sich auf einem weichen Bett im Hause Schlauber und starrte einen komischen Mann in einer Schlafanzughose an.
"Wer sind sie?", fragte sie verwundert.
"Ich bin Herr Schlauber, ihr Arbeitgeber", antwortete Doktor Brutus unverschämt. Als er nach einiger Zeit nur einen ungläubigen Blick erntete, entgegnete er:
"Sie wissen schon, putzschrubb, knaddeldütsch!"
"Ich kenne Herrn Schlauber und SO sieht er nicht aus!", konterte Gloria keck.
"Verdammt, dabei habe ich stundenlang seinen verschlafenen Blick geübt", murmelte der Doktor, mehr zu sich selbst.
"Was soll das alles?", fragte Gloria ihren Entführer und bemerkte erst jetzt, dass sie mit unzähligen Tesastreifen ans Bett gefesselt war. Doktor Brutus blickte etwas beschämt auf die schlampige Arbeit und antwortete: "Jaja, tut mir leid. Kein anständiges Klebeband im Haus, nichts. Nicht einmal ein Strick"
"Doch, zweite Schublade von links", entgegnete Gloria und zeigte mit ihrer Nase in Richtung Kommode.
"Na toll, das sagen sie jetzt?", fauchte Doktor Brutus.
"Aber sie haben meine Frage nicht beantwortet! Was wollen sie von mir?"
"Sie müssen nur still hier liegen bleiben, sonst nichts", sagte der Doktor und wischte sich ein paar Schweissperlen von der Stirn.
***
"Gloria Findel ist also der Schlüssel zu all dem?", fragte Herr Schlauber.
"Genau", antwortete der Ausserirdische von alka-alka, "und deshalb müssen wir sie so schnell wie möglich finden"
Jens Schlauber beobachtete wie sich sein Vater mit dem kleinen Männchen unterhielt, war aber in Gedanken schon bei dem von seinem Vater versprochenen Erbeereis. Mit Sahne. Er musste nur noch fünf Minuten still bleiben, das war der Deal.
"Und dieser Melonenmann", grübelte Herr Schlauber vor sich hin. Interessiert blickte der kleine Ausserirdische zu ihm auf.
"Doch nicht etwa Doktor Brutus?"
Als Herr Schlauber zustimmend nickte, wurde dem alka-alkaianer ganz blau ums Herz. Der Doktor könnte sie überall versteckt halten, in jeder denkbaren Ebene dieses Universums. Was würde nur geschehen wenn sie Gloria nicht vor Ablauf der Frist wiederfinden würden? Er wollte es sich gar nicht erst vorstellen. Und es war ziemlich schwer, alle drei Gehirne davon zu überzeugen, sich nichts vorzustellen, denn alka-alka-Gehirne warene gemeinhin als zickige Wesen bekannt.
Genau drei Minuten und einundzwanzig Sekunden später hallte es donnernd durch den ganzen Schuppen: "Krieg ich jetzt mein Eeeeis?"
Forsetzung folgt hier
Hier gehts zu Teil1, Teil2, Teil3, Teil4, Teil5, Teil6, Teil7.
"Hhhacch! Was... Krach!?", schrie er in das harte Gegröhle des Sängers. Erst glotzte Jens überrascht auf die sich ihm bietende Szenerie, doch dann tunkte er geschickt seine Nase auf den Knopf, ohne seine beiden Hände von den Ohren zu nehmen. Augenblicklich kehrte wieder Stille in den kleinen Raum ein, doch zurück blieb ein unangenehmer Pfeifton in den Köpfen der Besucher.
"Jens? Was machst du denn hier?", fragte Herr Schlauber ungläubig.
"Papa?", antworte Jens, genauso überrascht.
***
"Gloria, wach auf!", sagte Doktor Brutus, der jetzt einen Schlafanzug trug und auch sonst versuchte, Herrn Schlauber Konkurrenz zu machen.
"Hmn", murmelte Gloria Findel im Halbschlaf und öffnete langsam ihre Augen. Sie befand sich auf einem weichen Bett im Hause Schlauber und starrte einen komischen Mann in einer Schlafanzughose an.
"Wer sind sie?", fragte sie verwundert.
"Ich bin Herr Schlauber, ihr Arbeitgeber", antwortete Doktor Brutus unverschämt. Als er nach einiger Zeit nur einen ungläubigen Blick erntete, entgegnete er:
"Sie wissen schon, putzschrubb, knaddeldütsch!"
"Ich kenne Herrn Schlauber und SO sieht er nicht aus!", konterte Gloria keck.
"Verdammt, dabei habe ich stundenlang seinen verschlafenen Blick geübt", murmelte der Doktor, mehr zu sich selbst.
"Was soll das alles?", fragte Gloria ihren Entführer und bemerkte erst jetzt, dass sie mit unzähligen Tesastreifen ans Bett gefesselt war. Doktor Brutus blickte etwas beschämt auf die schlampige Arbeit und antwortete: "Jaja, tut mir leid. Kein anständiges Klebeband im Haus, nichts. Nicht einmal ein Strick"
"Doch, zweite Schublade von links", entgegnete Gloria und zeigte mit ihrer Nase in Richtung Kommode.
"Na toll, das sagen sie jetzt?", fauchte Doktor Brutus.
"Aber sie haben meine Frage nicht beantwortet! Was wollen sie von mir?"
"Sie müssen nur still hier liegen bleiben, sonst nichts", sagte der Doktor und wischte sich ein paar Schweissperlen von der Stirn.
***
"Gloria Findel ist also der Schlüssel zu all dem?", fragte Herr Schlauber.
"Genau", antwortete der Ausserirdische von alka-alka, "und deshalb müssen wir sie so schnell wie möglich finden"
Jens Schlauber beobachtete wie sich sein Vater mit dem kleinen Männchen unterhielt, war aber in Gedanken schon bei dem von seinem Vater versprochenen Erbeereis. Mit Sahne. Er musste nur noch fünf Minuten still bleiben, das war der Deal.
"Und dieser Melonenmann", grübelte Herr Schlauber vor sich hin. Interessiert blickte der kleine Ausserirdische zu ihm auf.
"Doch nicht etwa Doktor Brutus?"
Als Herr Schlauber zustimmend nickte, wurde dem alka-alkaianer ganz blau ums Herz. Der Doktor könnte sie überall versteckt halten, in jeder denkbaren Ebene dieses Universums. Was würde nur geschehen wenn sie Gloria nicht vor Ablauf der Frist wiederfinden würden? Er wollte es sich gar nicht erst vorstellen. Und es war ziemlich schwer, alle drei Gehirne davon zu überzeugen, sich nichts vorzustellen, denn alka-alka-Gehirne warene gemeinhin als zickige Wesen bekannt.
Genau drei Minuten und einundzwanzig Sekunden später hallte es donnernd durch den ganzen Schuppen: "Krieg ich jetzt mein Eeeeis?"
Forsetzung folgt hier
Hier gehts zu Teil1, Teil2, Teil3, Teil4, Teil5, Teil6, Teil7.
9 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks














