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    <title>Dreggsblogg (me and my demon) : Rubrik:Daydreams</title>
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    <description>me and my demon</description>
    <dc:publisher>SirDregan</dc:publisher>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:date>2007-11-13T17:02:28Z</dc:date>
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    <title>Dreggsblogg</title>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/4029573/">
    <title>Nur mal ein bisschen Umsinn</title>
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    <description>Die große Fähre wirbelte donnernd Staub und Brocken von Teer auf als sie langsam über die Hauptstrasse segelte. &quot;Was muss der Kapitän doch mutig sein&quot;, dachte ich bei mir, &quot;stobt er doch hier mitten über die Albrecht ohne überhaupt eine Lizenz zu besitzen!&quot;. Man erkannte bereits von weitem das er unter falscher Flagge segelte und zudem nicht den vorgeschriebenen Kapitänshut inklusive schillernder Feder trug. Langsam drehte ich mich zu Herbert um und starrte ihn euphorisch an.&lt;br /&gt;
&quot;Was ein Teufelskerl, oder?&quot;, frug ich, doch Herbert die Laterne wollte partout nicht antworten. Vermutlich war sie immer noch sauer, weil ich sie ob ihrer weiblichen Formen für eine Frau halte.&lt;br /&gt;
Da Herbert meine Euphorie nicht teilen wollte, sondern mir nur ihr leuchtendes Rot ins Gesicht strahlte, beschloss ich mir das Spektakel eben alleine anzusehen. Nachdem die Stadtverwaltung Herbert die Beine einbetoniert hatte, weil sie bis früh am Morgen durchfeierte und dann pünktlich zum Pendlerverkehr die Lampe an hatte, konnte sie sowieso nicht mit mir mitkommen.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-03T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/3409937/">
    <title>Meet me</title>
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    <description>(&lt;i&gt;24.05.2006 - bisher unveröffentlicht&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag lang starre ich schon auf meine Füsse um die leeren Augenhöhlen der ganzen gesichtslosen Arschlöcher um mich herum nicht ertragen zu müssen. Was würde ich jetzt darum geben, in den Armen einer fremden, hübschen Frau zu liegen. Doch hier ist keine Fremde, nicht mal eine richtige Frau, sondern nur schwarze Augenpaare, die mich anstarren. Schlechte Laune lässt sich nicht einfach verjagen wie eine lästige Mücke, also lebe ich sie aus und schleudere sie zurück zu den vermeintlichen Verursachern. Lauwarmer Kaffe gibt mir die nötige Kraft um mich schneller zu Bewegen, als ich es eigentlich möchte und so überlebe ich den zähen Tag schlussendlich doch noch. Jetzt nur noch ins Bett, zurück nach Hause marschieren und unter die Decke schlüpfen um nichts mehr von der Welt dort draussen sehen zu müssen. Doch da, ganz plötzlich und unverhofft, ein Lichtblick. Einige Meter vor mir läuft ein strahlendes Wesen, scheint den Himmel zu erhellen und die Blumen um sich herum zum Blühen zu bringen. Haltlos laufen wir aufeinander zu, sie mit einem Dreiviertellächeln, ich mit einem Viertellächeln. So starren wir uns an, bleiben stehen, bewegen uns aufeinander zu und küssen uns. In diesem göttlichen Augenblick ist die Welt um uns herum einfach nicht mehr vorhanden, alle Geräusche lautlos geschalten und unsere Körper verschmelzen zu einer neuen Kreatur. Jetzt endlich fühle ich mich vollständig.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-08T07:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2913443/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel VIII</title>
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    <description>Nachdem Clen mit einem scheinbar nicht von Meisterhand gefertigten Lehmbecher zurückgekommen war, hatte sich Arthur schwerfällig aufgesetzt und an eine steinerne Wand gelehnt. Alles um ihn herum erweckte einen kargen und vorsintflutlichen Eindruck. Die Räume in seiner Sichtweite waren karge Höhlen, stabilisiert durch einzelne, scheinbar willkürlich angeordnete Mauern. Auf dem Boden und auf schlecht verarbeiteten Lehmklumpen, die so etwas wie Tische und Stühle darstellen sollten, lagen diverse selbstgebaute Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&quot;Wie fühlst du dich?&quot;, fragte Clen mit besorgter Miene.&lt;br /&gt;
&quot;Besser&quot;, antwortete Arthur, &quot;ein wenig besser&quot;.&lt;br /&gt;
Das reden fiel ihm immer noch schwer, also übernahm Clen die Initative und klärte ihn über die aktuelle Situation auf. Er befand sich etwa fünfundzwanzig Meter unter der Erde in einem autonomen Gebäudekomplex aus zwei Dutzend Höhlen, die durch mehrere Gänge miteinander verbunden waren. Bevölkert wurde dieser von der Wiederstandsgruppe &quot;Flesh&quot;, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das Überleben der Menschheit zu sichern. Da es ein großes Risiko war, an die Oberfläche zu gelangen, war Holz hier unten Mangelware. Die meisten Einrichtungsgegenstände waren aus Lehm gearbeitet, den es hier unten in Mengen gab.&lt;br /&gt;
Während Clen sprach gesellten sich nach und nach einige schüchterne, aber doch neugierige Männer und Frauen dazu. Sie näherten sich vorsichtig und verteilten sich absolut lautlos im Raum, immer darauf bedacht genügend Abstand zu dem Fremdling zu halten. &quot;Wie ein Schwarm Glühwürmchen&quot;, dachte sich Arthur.&lt;br /&gt;
&quot;Aber vor was versteckt ihr euch hier unten eigentlich?&quot;, fragte er, Clens Ausführungen unterbrechend. Doch bevor dieser zu einer Antwort ansetzen konnte erklang ein hochfrequenziertes Summen, das sich gespenstisch an den Wänden der Räume brach. Augenblicklich verschwand die komplette murmelnd Zuhörerschaft in den anliegenden Höhlen. &lt;br /&gt;
&quot;Keinen Laut!&quot;, sagte Clens, &quot;Sie kommen...&quot;</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-09T18:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2858333/">
    <title>An einem lauen Abend</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2858333/</link>
    <description>John Doe sitzt in meiner Küche und raucht. Ich finde das paradox, ja, eigentlich sogar ein bisschen lustig, da er Zeit seines Lebens Nichtraucher war. Auch wenn er nicht wissen kann, was auf ihn wartet. Und niemand wissen wird, wer er ist. Er ist nervös, aber versucht, sich nichts anmerken zu lassen.&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Rauchen ist schädlich&lt;/i&gt;&quot;, sage ich, mehr zu mir selbst als zu ihm. Und wie zu erwarten, reagiert er nicht darauf. Nicht einmal sein langsames Blinzeln beinhaltet eine Aussage. Was soll er auch schon großartig sagen? Das Knistern der herunterbrennenden Tabakblätter ist das einzige Geräusch an diesem unwirklichen Abend. Langsam schüttle ich mit dem Kopf und schliesse für einen Moment die Augen. Als ich mich wieder gesammelt habe, nehme ich die Tasche mit dem Geld und schreite festen Schrittes zur Hintertür.&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Auf Wiedersehen, John Doe&lt;/i&gt;&quot;, verabschiede ich mich leise. Müde dreht er seinen Kopf nach mir um, doch bevor er etwas entgegnen kann durchschlägt die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/.50_BMG&quot;&gt;Kaliber .50 BMG&lt;/a&gt; in einer schnurgeraden Linie erst das Küchenfenster, anschliessend seinen fast kreisrunden Kopf und bohrt sich schlussendlich fast vollständig durch die dahinterliegende, gekachelte Wand. Natürlich nicht, ohne lautstark einen Großteil seines Schädelinhaltes mit sich zu reissen.&lt;br /&gt;
Als ich wenige Minuten später auf dem Heimweg die 45ste Richtung Norden fahre, kann ich die Siren bereits hören.&lt;br /&gt;
John Doe ist tot.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-27T09:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2694772/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel VII</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2694772/</link>
    <description>&lt;i&gt;Atmen! Keuchen. Erbrechen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
War Arthur wach oder träumte er? Um ihn herum drehte sich alles, nichts wirkte real oder im Entferntesten greifbar. Er kauerte nackt auf einem von oben hell beleuchteten, rostigen Eisengitter und konnte nicht aufhören zwischen den Übelkeitswellen panisch zu atmen. Ein gleichmässiges Zittern durchfuhr seinen ganzen Körper und obwohl er sich sicher war das in seinem Magen vollkommene Leere herrschte, konnte er nicht aufhören zu würgen.&lt;br /&gt;
&quot;Er schafft es, ganz sicher!&quot;, rief eine männliche Stimme dessen Position er nicht zu bestimmen vermochte. Eine schmerzvolle Ewigkeit verging, bevor Arthur wieder einigermaßen gleichmäßig atmen konnte und die Würgereflexe sich auf ein Schluckaufniveau reduziert hatten.&lt;br /&gt;
&quot;Wo...&quot;, versuchte er zu antworten, doch der Mann der plötzlich vor ihm stand, legte ihm einen Finger auf die Lippen. Er war von hochgewachsener, hagerer Statur, stark behaart und in grobe, dreckige Leinen gekleidet, die ihm das Aussehen eines armen Bauern aus dem 13ten Jahrhundert wirken liessen.&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin Clen und du bist hier bei Freunden. Versuch dich zu entspannen, Mark&quot;, sagte Clen und Arthur liess sich langsam an den Rand des Lichtkegels neben dem Eisengitter zu Boden gleiten. Mit letzter Kraft drehte er sich auf seinen Rücken und bekämpfte den Schluckauf mit tiefen, ruhigen Atemzügen.&lt;br /&gt;
&quot;Ich hole dir etwas Wasser&quot;, sagte Clen und verschwand in der Dunkelheit.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-19T23:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2689731/">
    <title>Sacro rides the Dregan; Part 4</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2689731/</link>
    <description>..., er konnte einfach nicht gewinnen. Dieses Mal nicht. Schwer seufzend nahm er seinen futuristisch anmutenden Gegenstand erneut in die Hand und drückte ein größeres, herausstehendes Symbol an dessen Unterseite. Die metallene Zigarrenhülse begann schnell und konstant lauter werdend zu summen und als das Geräusch einem ohrenbetäubenden, urzeitlichen Wasserfall glich, begann die Welt um Thomas zu verschimmen. Alles waberte und drehte sich, die Welt schien völlig aus den Fugen zu geraten. Doch Thomas selbst wurde nicht einmal mehr übel, so sehr hatte er sich schon an die Prozedur der Rückreise in seine Zeit gewöhnt. Als die Welt um ihn herum zu einer vollkommenen Absurdität verzerrt war, klang das Summen langsam wieder ab und um ihn herum setzte sich die Welt von 1879 in ihre Bestandteile zusammen.&lt;br /&gt;
Thomas war sich bewusst, dass er den Lauf der Geschichte - nicht nur für die beiden französischen Soldaten - massgeblich verändert hatte. Er hoffte nur, das sie nicht allzu böse waren, wenn er sie um Hilfe in dieser Angelegenheit bat. Leider sah er keine andere Möglichkeit mehr, also begann er, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Die Verbindung zu diesen Wesen aus einer anderen Zeit, vielleicht sogar einer anderen Dimension, stand binnen Augenblicken. Fast schon schmerzhaft schallend vernahm er die unverwechselbare, engelsgleiche Stimme hinter seinen Schläfen:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wir sehen, warum du uns gerufen hast. Wir wissen, dass du es nicht hättest schaffen können und mit deinem Tod ein mindestens genauso großes Paradoxon geschaffen hättest. Wir finden deine Einschätzung der Sachlage akzeptabel. Wir werden die notwendigen Korrekturen hervorrufen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Und Thomas sah...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung manifestiert sich &lt;a href=&quot;http://www.katharsis.in/&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.katharsis.in/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=34&amp;Itemid=26&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/stories/2676429/&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.katharsis.in/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=38&quot;&gt;Teil 3&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-18T23:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2661691/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel VI</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2661691/</link>
    <description>Eine Woche war vergangen seit Arthur aus dieser merkwürdigen Ohnmacht erwacht war. Trotzdem hatte sich das flaue Gefühl in seinem Magen seitdem nicht merklich verringert und obwohl er sich eigentlich sicher war, dass er Arthur Foster hies, sties ihm sein eigener Name unangenehm auf. Irgendetwas sonderbares war mit ihm geschehen, aber er konnte sich einfach nicht erklären, was es war. Grübelnd saß er in seinem Arbeitszimmer und schien unansprechbar in seine Gedanken versunken.&lt;br /&gt;
&quot;Schatz, kommst du endlich ins Bett?&quot;, rief seine Frau Jessica ihm durch den Flur entgegen. Doch Arthur registrierte sie nicht.&lt;br /&gt;
&quot;Schatz! Es ist schon&quot;, begann Jessica etwas lauter und hielt dann mitten im Satz inne. Verwundert taumelnd fasste sie sich an den Kopf und brach binnen Sekunden zusammen. Der harte, dumpfe Aufschlag ihres Körpers riss Arthur aus seinen Gedanken.&lt;br /&gt;
&quot;Jess? Ist alles in Ordnung?&quot;&lt;br /&gt;
Urplötzlich hörte, nein, &lt;i&gt;spürte&lt;/i&gt; Arthur ein hochfrequentiertes Pfeifen in seinem Kopf. Er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, schloss die Augen und hielt sich ruckartig beide Ohren zu. Doch das Geräusch liess sich dadurch kein bisschen dämpfen. Panisch öffnete er seinen Mund zu einem lautlosen Schrei - mehr brachte er nicht zu Stande. Arthur konnte sich nicht mehr bewegen und wurde von diesem unmenschlich lauten Geräusch paralysiert. Ängstlich versuchte er seine Lider zu öffnen und durch den Schleier der Tränen, die augenblicklich aus seinen Augen schossen, sah er einen Mann im Arztkittel und Mundschutz ruhig auf ihn zu schreiten. Hinter dem bedrohlich ruhigen Mann zeigte die große Turmuhr exakt Mitternacht und genau in diesem Moment wurde Arthur schwarz vor Augen.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-12T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2625159/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel V</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2625159/</link>
    <description>&quot;Arthur?&quot;, fragte eine junge Frau sichtlich nervös. Langsam wich die Dunkelheit aus Daves Kopf und er konnte sich dazu überwinden zögernd seine Augen zu öffnen. Was war geschehen?&lt;br /&gt;
&quot;Arthur!&quot;, stiess Jessica erleichtert aus, &quot;wie fühlst du dich?&quot;&lt;br /&gt;
Unfähig richtig zu sprechen oder überhaupt klar zu denken öffnete Dave den Mund, aber hielt schon vor dem ersten Artikulationsversuch inne. Als er seinen Körper wieder spüren konnte erreichten sein Gehirn diverse Schmerzimpulse aus allen Teilen seines Körpers. Verkrampft verzog er das Gesicht, fasste mit der linken Hand an seinen Nasenrücken und kniff die Augen zusammen. Nach einem erneuten versuch erkannte er verschwommen eine Frau. Seine Frau? Ja, das war ganz sicher seine wunderschöne Frau.&lt;br /&gt;
&quot;Jessica? Was ist passiert&quot;, fragte Arthur mit schwacher Stimme.&lt;br /&gt;
&quot;Ich weis nicht, du bist einfach umgekippt..&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Bitte, etwas Wasser&quot;, sagte Arthur und setzte sich schwerfällig auf. Irgendwas stimmte hier nicht, dachte er und sah sich in seinem Schlafzimmer um. Doch alles war an seinem Platz. Sein Hometrainer stand in der Ecke, er spürte das große, samtbezogene Bett unter sich und als er zur Decke starrte, erkannte er die Designerlampe die ihm seine Frau zum Geburtstag geschenkt hatte. Wie lange war er bewusstlos gewesen? Verwirrt starrte Arthur auf seine Armbanduhr und sah wie die Digitalanzeige auf 23:24 umschaltete.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-04T21:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2608062/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel IV</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2608062/</link>
    <description>&quot;Hat er uns gesehen?&quot;, flüsterte eine beunruhigte Stimme eines jungen Angestellten. Er trug einen Mundschutz, Gummihandschuhe und einen schmutzigen Kittel, der nur noch entfernt an eine strahlend weissen Arztbekleidung erinnerte, wie man sie aus dem Fernsehen kannte.&lt;br /&gt;
&quot;Ich glaube nicht, lass ihn uns einfach zur Siedlung bringen&quot;, antwortete der alte Oberarzt kühl. Sein Kittel war weniger dreckig, aber seine Miene erweckte selbst unter den schützenden Stoffen in seinem Gesicht keinen freundlichen Eindruck.&lt;br /&gt;
Der Jüngling merkte sofort, dass diese Antwort als Befehl zu verstehen war und hievte Daves leblos wirkenden Körper in eine alte, rostige Schubkarre. Quietschend schob er ihn aus seinem mittlerweile sauberen Wohnzimmer und hastete einige Meter weiter um sie dort an einen seiner Kollegen weiterzugeben. Als er schliesslich wieder schwer atmend in Daves Haus angekommen war, drehte sich der Oberarzt langsam auf dem Absatz zu ihm um. Sein Mundschutz hob und senkte sich fast wie in Zeitlupe und schien den Jüngling unangenehm zu faszinieren. Ruhig zog der alte Arzt den Ärmel seiner linken Hand zurück und las die Uhrzeit auf seiner Rolex ab.&lt;br /&gt;
&quot;Es ist genau 22:22 Uhr am 31sten August&quot;, stellte er fest, ohne von dem glänzenden Schmuckstück aufzusehen, &quot;Exakt zwei Wochen lang hat es gebraucht ihn zu finden. Das ist absolut inakzeptabel&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber... wir...&quot;, begann der junge Angestellte zu erklären. Kalter Angstschweiss bildete sich auf seiner Stirn und er hatte große Mühe sein Gehirn daran zu erinnern seine Fähigkeit zu sprechen nicht einfach zu verlieren. Hinter ihm trat eine ebenfalls in Arztklamotten gekleidete Gestalt lautlos durch den Türrahmen.&lt;br /&gt;
&quot;Erst... erst seit vorgestern wussten wir überhaupt das einer fehlt!&quot;, flehte der Jüngling und wurde dabei ungewollt laut und panisch. Doch bevor er zu seinem nächsten Erklärungsversuch ansetzen konnte, zückte sein Kollege hinter ihm ein Skalpell. Schnell und sorgfältig schnitt er ihm Kehle durch, packte seinen Arm mit der einen, den Kopf mit der anderen Hand und schleifte ihn aus dem Haus. Der Oberarzt schloss seine Augen, atmete ruhig und lange ein und öffnete sie erst wieder, als das Röcheln verstummt war.&lt;br /&gt;
&quot;Leg ihn zu den anderen und dann schaff sie weg&quot;</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T20:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2547996/">
    <title>Riot of the Flesh - Kapitel III</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2547996/</link>
    <description>Hastig presste Dave die kühle Luft in seine Lungen, die aus dem weit offenem Fenster hereinströmte. Sein Herz raste, als er sich in der kleinen Kammer umsah. Sie hatten ihn sicherlich gehört, als er sich durch den Boden gekämpft hatte, also musste er schnell handeln. Augenblicklich schnappte er sich die große Gartenschere von der Wand und lies sie probeweise zweimal auf und zuschnappen. Als das metallene Kreischen der angerosteten Scheren verstummt war, schwoll das leise Stöhnen hinter der Tür zu einem gänsehauterzeugendem Orchester an. Daves Herz übersprang einen Schlag, doch er zwang sich entegegen aller Vernunft die Tür zu öffnen. Mit einem lauten Krachen schlug er die Tür fast aus den Angeln und was er dahinter sah, verschlug ihm die Sprache. Sein Wohnzimmer war komplett leer. Keine vermoderten Leichenteile. Keine menschenfressenden Kreaturen. Doch er konnte immer noch den beissenden Geruch in seiner Nase spüren. Nach einigen Sekunden begann sich alles um ihn herum zu drehen. Dave liess kraftlos seine rostige Waffe fallen und nach einem kurzen, erfolglosen Kampf gegen eine sich anbahnende Ohnmacht brach er im Türstock zusammen.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-18T19:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sirdregan.twoday.net/stories/2500905/">
    <title>Riot of the flesh - Kapitel II</title>
    <link>http://sirdregan.twoday.net/stories/2500905/</link>
    <description>An diese Geräusche würde er sich nie gewöhnen können. Es klang wie eine Horde gierig fressender Schweine, die knirschenden Zähne, das Splittern der Knochen - der krasse Gegensatz zum Vogelgesang, dem er noch vor zwei Wochen auf seiner Veranda lauschen konnte. Dazwischen ertönte immer wieder dieses unmenschliche Stöhnen. Er fragte sich, wie viele Menschen wohl auf seinem Wohnzimmerboden verendet waren. Doch die Fragerei brachte ihn nicht weiter, dessen war er sich bewusst geworden. Dave war fest entschlossen zu überleben und sich endlich aus seinem schimmelnden Gefängnis zu befreien. Mit leeren Konservendosen kratzte er schon seit Tagen an dem harten Erdboden um sich einen Weg unter die abgeschlossene Abstellkammer zu bahnen. Bald würde er weit genug gekommen sein um durch den Holzboden zu brechen und endlich wieder frische Luft zu atmen. Wie es danach weitergehen sollte, darüber hatte er sich noch keine Gedanken gemacht. Immer mit der Angst im Rücken, sich akustisch bemerkbar zu machen, kratzte er langsam und vorsichtig Erdschicht um Erdschicht ab, bis er schliesslich die ersten faden Sonnenstrahlen über sich sah. Das Licht, dass durch das kleine Fenster in den Abstellraum und von dort zu ihm nach unten sickerte, löste in Dave ein schlagartiges Entspanntheitsgefühl aus. Langsam zeichnete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ab, während er vorsichtig damit begann, die ersten Holzlatten aus ihren Fugen zu heben.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 SirDregan</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T18:20:00Z</dc:date>
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    <title>Riot of the flesh - Kapitel I</title>
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    <description>Seit zwei Wochen hielt sich Dave im engen Lagerraum seines Landhauses auf, immer darauf bedacht, nicht zu laute Geräusche zu verursachen. Jedesmal wenn er langsam eine Büchse aus seiner Notration öffnete, tropfte ihm der Schweiss in Strömen vom Gesicht und vermischte sich mit dem herabtropfenden Blut, das in unregelmäßigen Abständen zwischen den Holzdielen hindurchsickerte. Mittlerweile konnte er schon mit seinen Fingerspitzen erfühlen, was sich in den Dosen befand, aber richtigen Appetit darauf verspürte er nicht. Der bestialische Gestank aus verwesenden Leichenteilen und diversen Körperflüssigkeiten machte es ihm schwer, seine Ration aus kalten Bohnen bei sich zu behalten. Ausserdem schmerzte sein Rücken, da der begrenzte Raum ihm nur eine kriechende Haltung ermöglichte. Einen Großteil seines selbstgewählten Gefängnisses war von herumliegenden, scharfkantigen Dosen bevölkert, die ihm zahlreiche Wunden in seine Hände geschnitten hatten. Immer wenn die Mittagssonne durch die Dielenritzen schien, konnte er Bruchstücke seiner blutenden Händen sehen und war froh, das ihn hier unten nicht mehr Licht erreichte. Während er versuchte die letzten Bohnen aus der Dose zu fischen, begannen plötzlich  die Holzlatten über ihm zu vibrieren. Kurz darauf vernahm er ein unheimliches Kratzen und Stöhnen aus allen Ecken seines Wohnzimmers über ihm. Dann hörte Dave abermals das markerschütternde Nagen und wieder bahnte sich halbgeronnenes Blut einen Weg in sein dunkles Verlies.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
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    <dc:date>2006-08-07T17:19:00Z</dc:date>
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    <title>Is schon wieder März?</title>
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    <description>Heute ist es wirklich so weit, der Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt hatte ich seit genau einem Jahr keinen Sex mehr. Oh my, das muss ich mir selbst nochmal laut vorlesen, damit ich es auch richtig realisiere. Vielleicht sollte ich - so als Entschädigung - eine Feier für meinen Körper geben. So mit Aloe Vera, Feuchtigkeitscreme, Gurkenmaske, Entspannungsbad in einer heissen Quelle und einer dieser seltsamen Ganzkörpermassagen durch viele kleine, asiatische Füsse. Vielleicht rauche ich aber auch einfach noch eine, hol mir einen zu heissen Kaffee vom goldenen M, der nach geraumer Wartezeit dann wieder zu kalt ist und pumpe meinen Körper so abwechselnd mit Nikotin und Koffein voll um mir haufenweise DVDs reinziehen zu können, wie ich es sonst zu tun pflege um mich abzulenken.&lt;br /&gt;
Ersatzdrogen &lt;strike&gt;helfen aber auch nicht wirklich&lt;/strike&gt; sind schon ne gute Waffe im Kampf gegen die körpereigenen Bedürfnisse. Also lass ich das doch ein Tag wie jeder andere werden und ignoriere den mich anschreienden Kalender, der - wenn ich genau hinhöre - immer und immer wieder &quot;du Lusche!&quot; schreit, weil ich mich mit der letzten Affäre, die eigentlich gar keine war, sondern nur eine hätte sein können, nicht einfach in meinem Bettzeug vergraben, sondern stillschweigend neben ihr die Nacht verbracht hatte. Sie war sowieso nicht mein Typ und überhaupt und sowieso wollte ich das alles gar nicht. Jedenfalls nicht in diesem Moment, denn es passte nicht und hätte sicher nicht ästhetisch ausgesehen, wenn ich versucht hätte mit einer gut 20 Zentimeter längeren Frau abstrakte Verrenkungen anzustellen. Ja gut, was zählt schon die Ästhetik? Aber in Zeiten von innerer nicht-Ruhe und Unsicherheit schiessen mir die wunderlichsten Dinge durch den Kopf, die mir zum Beispiel aufzeigen, wie dämlich es aussehen muss wenn ich hoch oben auf ihrem aufgetürmten Körper fungiere, mehr darauf bedacht das Gleichgewicht zu halten ob der drohenden Höhe, anstatt meine Energien in Bewegungstechniken zu investieren. Ja und wenn dann, just in diesem Moment mein Handy defekt und Funken schlagend auf der Zeitschrift liegt und dem nicht zu sehenden Feuermelder in der Decke mitteilt, das es brenzlig wird, der wiederum vier muskelbepackte Mannen schickt, die mich mit einer Leiter von der wie ein Baugerüst wirkenden Frau retten wollen...&lt;br /&gt;
Ja dann, dann weis ich mein Kopf ist zu voll und ich sollte es besser doch einfach bleiben lassen.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-13T08:41:00Z</dc:date>
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    <title>What lies beyond</title>
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    <description>Kraftlos lässt er die Tür seines Wagens ins Schloss fallen und marschiert halb in Trance, halb entschlossen zum Eingang des Supermarkts. Die Surrealität seiner weichen Schritte in Kombination mit seiner entschlossenen Geschwindigkeit bemerkend, verlor er sich in seinen Gedanken und nahm doch seine Umwelt noch genug wahr, um einem entgegenkommendem Kind ein warmes, eigentlich ehrlich gemeintes Lächeln zu schenken. Doch als das kleine Wesen ausser Sichtweite war, erstarb sein Lächeln innerhalb von Sekundenbruchteile und es legte sich wieder der Schleier über seine Augen, von dem er dachte, dass er ihm einen etwas unheimlichen oder zumindest unbehaglichen Blick verlieh. So pendelte er zwischen kurzen Sekundenlächeln, die fast wie Blitze ab und an aufzuckten, um seinen Mitmenschen Freundlichkeit entgegenzustrahlen und den langen Pausen des kalten Starrens, das ihn innerlich vollständig ausfüllte. Waren diese stundenlangen Phasen, in denen er sich fast wie eine andere Person fühlte - ein comighaftes Abziehbild vieler Klischees gepaart mit gefühlter Coolheit - ein Schutz vor seiner äußeren und inneren Welt? Er wusste es nicht, aber trotzdem hatte er gelernt, es auf eine abstrakte Art zu geniessen.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-05T08:58:00Z</dc:date>
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    <title>Schmeckts?</title>
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    <description>Gerade eben habe ich mich im Halbtraum mit &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,414266,00.html&quot;&gt;Meiwes&lt;/a&gt; unterhalten. Während ich also meine Kabel ziehe und Software installiere, erbitte ich im Hinterkopf einen Besuchstermin vor dem schlecht Gelaunten Polizisten. Szenenwechsel. Ich steige ein paar nasskalte Treppen hinunter und mich überkommt unmittelbar ein Schweigen der Lämmer-Feeling. Nur noch eben durch diesen kahlen, etwas verdreckten Flur und schon steh ich vor ihm. In meinem Kopf sieht die Umgebung der Zelle aus wie aus einem alten Streifen, eigentlich sogar eher noch fast genau wie in &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0337573/&quot;&gt;Antikörper&lt;/a&gt;. Ein kleiner Raum, in der Mitte durch eine Reihe Gitterstäbe getrennt, hinter denen der &lt;strike&gt;Gourmet&lt;/strike&gt; Typ mit dem etwas anderen Geschmack für Fleisch sitzt, wie ein vor sich hin brütender Teenager. Irgendwie strahlt er Gefahr aus und doch auch eine Art innere Ruhe und Gelassenheit, wie ein sehr schwierig zu verstehender und trotzdem beeindruckender Song. Als hätten meine lautlosen Schritte ihn aus seinen Gedanken gerissen, blickt er auf und starrt mich verwundert an.&lt;br /&gt;
&quot;Armin&quot;, sag ich mit fester Stimme, &quot;hat sich das eigentlich gelohnt? Ich meine, dieser ganze Stress, die elend langen Prozesse und die Aussicht auf eine lebenslange Haftstrafe für die Erfüllung einer - für die meisten Menschen perverse - Sehnsucht, die dir auf dem Herzen brennt?&quot;&lt;br /&gt;
Doch plötzlich reisst mein Gedanke ab. Aber ich bin mir sicher, dass ich ihm ein ernstes &quot;Hundertprozentig!&quot; in den Mund gelegt hätte, wäre das ganze jetzt noch weitergegangen. Und danach?&lt;br /&gt;
Ich sach &quot;Meiwes&quot;, &quot;Meiwes&quot;, sach ich, &quot;jetzt muss ich dir doch noch ne Frage stellen, die sicher jedem innerlich auf der Zunge liegt, aber die dich doch kein Journalist oder Mensch würde fragen trauen&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und das wäre?&quot;, sagt Meiwes, fast schon ein wenig schüchtern und neugierig. Oder doch eher zurückhaltend? Auf jeden Fall auf eine unnatürliche Art symphatisch. Tief Luft holend stehe ich also vor ihm und kann es nicht länger zurück halten.&lt;br /&gt;
&quot;Schmeckts?&quot;&lt;br /&gt;
Er lächelt, ich lächle und wir sehen uns lange an.</description>
    <dc:creator>SirDregan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sirdregan.twoday.net/topics/Daydreams&quot;&gt;Daydreams&lt;/a&gt;</dc:subject>
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