Fragmentgeschichte - Teil 5
"Ha!" rufe ich und stütze die Hände auf meinen Knien ab. Durchatmen. Nummer eins wäre geschafft. Huch? Ein dumpfes Gefühl... so taub... plötzlich... alles .... dunkel.
Als ich die Augen öffne ist immernoch alles dunkel. Träume ich? Habe ich die Augen überhaupt auf? Doch als ich ein Schlagloch spüre wird mir bewusst das ich mich in einem Kofferraum befinde. Oh mann, was für ein Klischee! Vom Fahrerraum her singt eine alte, versoffene Countrysängerin knarzig ihre traurigen Trailergeschichten vor. Errbärmlich. Echte Gangster hören nicht so ein Geseier. Na toll - Tape an Mund, Händen und Füssen. Was kommt als nächstes? Schneiden sie mir ein Ohr ab?
Der Wagen hält quietschend and und die Wucht der alten Bremsen lässt mich gegen die Rückbank fliegen. Als der Kofferraum geöffnet wird und meine Augen sich langsam an das Licht gewöhnt haben sehe ich einen grinsenden Günther und seinen weniger grinsenden Kumpel. Verdammt ist der Bursche zäh! Mir drängt sich sofort die Frage auf ob er schon immer so hässlich war oder ob ich verdammt gute Arbeit geleistet habe. Doch ich komme garnicht zum nachdenken. Die beiden werfen mich aus dem Kofferraum und schleifen mich an den Beinen in ein altes Silo. Ich erkenne nur den Himmel und ein Maisfeld in der Nähe. Unter Schmerzen versuche ich meinen Kopf so weit wie möglich nach oben zu heben um etwas zu erkennen, aber da ist nichts, ein Silo in einer Einöde. Ganz toll. Was hätte es mir auch gebracht einen Ortsschild zu sehen? Ich weis ja noch nicht mal meinen Namen! Plötzlich bleibt das Fragmentgesicht stehen um sich eine Kippe anzuzünden. "Verdammt Hans, kannst du nicht warten bis wir den Penner reingeschafft haben?" - "Mrmbf". Ja da back mir doch einer ne Schüssel Frolic - er heisst ja wirklich Hans! Nachdem der murmelnde Fremde einen ersten, tiefen Zug genommen hat geht die Reise weiter, den Rest des Weges werde ich über groben Kies gezogen. Als wir angekommen sind lassen sie meine Beine los und verlassen das Silo. "Angenehme Nachtruhe wünsche ich!" und das quietschen der alten Eisentür ist das Letzte was ich höre und dann wird es dunkel. Erschöpft schlafe ich ein und beginne zu träumen.
wird fortgesetzt von DerGrob
Teil 4
Teil 3
Teil 2
Teil 1
Als ich die Augen öffne ist immernoch alles dunkel. Träume ich? Habe ich die Augen überhaupt auf? Doch als ich ein Schlagloch spüre wird mir bewusst das ich mich in einem Kofferraum befinde. Oh mann, was für ein Klischee! Vom Fahrerraum her singt eine alte, versoffene Countrysängerin knarzig ihre traurigen Trailergeschichten vor. Errbärmlich. Echte Gangster hören nicht so ein Geseier. Na toll - Tape an Mund, Händen und Füssen. Was kommt als nächstes? Schneiden sie mir ein Ohr ab?
Der Wagen hält quietschend and und die Wucht der alten Bremsen lässt mich gegen die Rückbank fliegen. Als der Kofferraum geöffnet wird und meine Augen sich langsam an das Licht gewöhnt haben sehe ich einen grinsenden Günther und seinen weniger grinsenden Kumpel. Verdammt ist der Bursche zäh! Mir drängt sich sofort die Frage auf ob er schon immer so hässlich war oder ob ich verdammt gute Arbeit geleistet habe. Doch ich komme garnicht zum nachdenken. Die beiden werfen mich aus dem Kofferraum und schleifen mich an den Beinen in ein altes Silo. Ich erkenne nur den Himmel und ein Maisfeld in der Nähe. Unter Schmerzen versuche ich meinen Kopf so weit wie möglich nach oben zu heben um etwas zu erkennen, aber da ist nichts, ein Silo in einer Einöde. Ganz toll. Was hätte es mir auch gebracht einen Ortsschild zu sehen? Ich weis ja noch nicht mal meinen Namen! Plötzlich bleibt das Fragmentgesicht stehen um sich eine Kippe anzuzünden. "Verdammt Hans, kannst du nicht warten bis wir den Penner reingeschafft haben?" - "Mrmbf". Ja da back mir doch einer ne Schüssel Frolic - er heisst ja wirklich Hans! Nachdem der murmelnde Fremde einen ersten, tiefen Zug genommen hat geht die Reise weiter, den Rest des Weges werde ich über groben Kies gezogen. Als wir angekommen sind lassen sie meine Beine los und verlassen das Silo. "Angenehme Nachtruhe wünsche ich!" und das quietschen der alten Eisentür ist das Letzte was ich höre und dann wird es dunkel. Erschöpft schlafe ich ein und beginne zu träumen.
wird fortgesetzt von DerGrob
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2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
der.Grob (Gast) - 25. Aug, 16:06
uh. beeindruckendes tempo, das du da vorlegst. ich muss mich erst sammeln. außerdem sind mir meine pillen ausgegangen. ^^
SirDregan - 25. Aug, 16:13
Du musst dich sammeln? Hast du Tretminenbingo gespielt? Warte ich helf dir ;)















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