Freitagsdepressionen
Ich weis nicht wie lange ich schon daliege und sie ansehe wie sie leise vor sich hinträumt. Sie schläft ruhig und atmet ganz sanft. Ich fühle ihre innere Ruhe und möchte sie meine Sicherheit und Geborgenheit spüren lassen. Ich will für sie da sein und sie nur ansehen und schweigen. Ich denke nichts schlimmes, meine Gedanken gleiten sanft durch die laue Nacht - ich kann abschalten und geniessen. Dieser Moment scheint ewig zu dauern, meine Traumfrau scheint mein Zentrum zu sein, mein Frieden, meine Erlösung. Sie muss es einfach sein. So anmutig. So schön. So vollkommen. Ich öffne die Augen und meine ihren Duft in der Nase zu haben, doch sie ist nicht da. Alles um mich herum scheint ihre Fingerabdrücke zu besitzen, aber ich liege ganz allein auf meinem Bett und kann nicht mehr schlafen. Kein Frieden. Keine Erlösung. Nur Erinnerung an diese großen, braunen Augen die mir Ruhe und Kraft gaben.
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