24 Stunden in New York - Teil 1
Nach einer Busfahrt, einer S-Bahn Fahrt und dem ganzen CheckIn Gedöns saß ich endlich im Flugzeug nach New York. Neben mir, ein Holländer voller Tattoos und ganz in Schwarz. Wie sich später herrausstellte ein großer Applefan und Teil eines siebenköpfigen Veranstalter-/Managerteams von EPICA, das überall im Flugzeug verteilt saß. Da die Maschine relativ leer war hat sich mein Sitznachbar bereits kurz nach der Landung verabschiedet. Und plötzlich strömten aus allen Teilen des Flugzeugs die Metaller und bildeten eine Art "schwarzes Loch" in dessen Mitte. Hübsches Spektakel.
Den Rest des Fluges hab ich damit zugebracht Faserland zu lesen und für ganz okay zu befinden, japanischen Metall zu hören und aus dem Fenster zu starren. Und plötzlich war da Grönland und ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Eisberge gesehn. Nein, Eislandschaften. Riesenhafte Schollen lagen unter mir und man konnte nicht sagen was davon Land und was nur treibende Eisriesen waren. Bei einer Aussentemperatur von -54° ist das glaube ich auch relativ egal.
Dann, der Landeanflug. Die Suburbs mit ihrem Kästchendesign flogen unter uns vorbei und dann war ich auch schon angekommen am JFK Airport in New York. Ich folgte einem riesenhaften Strom in eine große Eingangshalle mit zwei Schlangen "us citizen" und "visitors". Zwischen all den Indern, Deutschen, Engländern und vielen anderen Menschen stand ich also zwei Stundne lang in einer Schlange und schwitzte. Am Ende der Schlange wurde ich dann von einem Cop der mir irgendwie bekannt vorkam überprüft und nach dem Grund meiner Reise gefragt. Von dort aus ging es dann die Reisetasche abholen und direkt durch noch eine Passkontrolle und ab zu einem Schalter, bei dem ich mir ein Shuttle bestellte. Der schwarze Fahrer brachte dann mich und ein paar Mitreisende in bester New Yorker Fahrweise zu unseren Hotels, die den Australier neben mir fast umbrachte. Kommentare wie "Ohmygod!" und krampfhaftes mitbremsen und festklammern unterhielten mich während der Fahrt. Dazu muss man sagen das die Autos in New York eigentlich alle 20-30 Sekunden hupen, Fahrbahnspuren scheinbar mehr als Richtlinien zu verstehen sind und Fußgängerampeln komplett ignoriert werden. Gefühlte dreihundertachtundfünfzig Hupsignale später checkte ich dann endlich ins Hotel ein. Ich schloss die Tür zu meinem Zimmer auf, suchte nach dem Lichtschalter und das erste was mir auffiel war der Warnhinweis der direkt darüber angebracht war:

Und natürlich auch die wunderbare Aussicht aus dem Schlafzimmerfenster. Als ich so in die enge Gasse hinuntestarrte, hätte ich mich nicht gewundert wenn dort auf einmal ein Gangster gerade einen anderen erschiessen würde. Doch das einzige Geräusch was ich hörte, war das von kackenden Tauben.
To be continued...
Den Rest des Fluges hab ich damit zugebracht Faserland zu lesen und für ganz okay zu befinden, japanischen Metall zu hören und aus dem Fenster zu starren. Und plötzlich war da Grönland und ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Eisberge gesehn. Nein, Eislandschaften. Riesenhafte Schollen lagen unter mir und man konnte nicht sagen was davon Land und was nur treibende Eisriesen waren. Bei einer Aussentemperatur von -54° ist das glaube ich auch relativ egal.
Dann, der Landeanflug. Die Suburbs mit ihrem Kästchendesign flogen unter uns vorbei und dann war ich auch schon angekommen am JFK Airport in New York. Ich folgte einem riesenhaften Strom in eine große Eingangshalle mit zwei Schlangen "us citizen" und "visitors". Zwischen all den Indern, Deutschen, Engländern und vielen anderen Menschen stand ich also zwei Stundne lang in einer Schlange und schwitzte. Am Ende der Schlange wurde ich dann von einem Cop der mir irgendwie bekannt vorkam überprüft und nach dem Grund meiner Reise gefragt. Von dort aus ging es dann die Reisetasche abholen und direkt durch noch eine Passkontrolle und ab zu einem Schalter, bei dem ich mir ein Shuttle bestellte. Der schwarze Fahrer brachte dann mich und ein paar Mitreisende in bester New Yorker Fahrweise zu unseren Hotels, die den Australier neben mir fast umbrachte. Kommentare wie "Ohmygod!" und krampfhaftes mitbremsen und festklammern unterhielten mich während der Fahrt. Dazu muss man sagen das die Autos in New York eigentlich alle 20-30 Sekunden hupen, Fahrbahnspuren scheinbar mehr als Richtlinien zu verstehen sind und Fußgängerampeln komplett ignoriert werden. Gefühlte dreihundertachtundfünfzig Hupsignale später checkte ich dann endlich ins Hotel ein. Ich schloss die Tür zu meinem Zimmer auf, suchte nach dem Lichtschalter und das erste was mir auffiel war der Warnhinweis der direkt darüber angebracht war:

Und natürlich auch die wunderbare Aussicht aus dem Schlafzimmerfenster. Als ich so in die enge Gasse hinuntestarrte, hätte ich mich nicht gewundert wenn dort auf einmal ein Gangster gerade einen anderen erschiessen würde. Doch das einzige Geräusch was ich hörte, war das von kackenden Tauben.
To be continued...
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Tobias (Gast) - 7. Apr, 08:00
v.G.G.
wie ich vermute, eine Nobelherberge .. ;)
Geburtstagsgrüße nachträglich .. bin gespannt .. wie deine Geschichte weitergeht ...
Gruß
Tobias
Geburtstagsgrüße nachträglich .. bin gespannt .. wie deine Geschichte weitergeht ...
Gruß
Tobias















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