Menschen machen Klamotten - nicht andersherum
Antwort auf den letzten Kommentar von Nichtmädchen:
"aber kleider machen leute.
und wie ich mich nach außen gebe, will ich auch gesehen werden, oder nicht?"
Da mir das Kommentarfeld zu klein war, antworte ich hier:
genau das ist die Frage. Oder eben auch nicht ;)
Ich denke dieses Dilemma ist eigentlich nur ein Teufelskreis der Gedankenlosen, weil jeder denkt das der Andere einen nach seinen Klamotten beurteilt. Ich denke nicht so. Ich denke de facto gar nicht mehr darüber nach ausser in einigen lustigen Momenten (wenn ich zum Beispiel im Ketzeroutfit in der Kirche...egal!)
Es ist doch nicht wichtig wie du gesehn wirst. Du kannst eh nie wissen wie Menschen reagieren wenn du z.B. einen Pferdeschwanz oder offene Haare trägst. Ob die Leute dich sexy oder peinlich finden wenn du einen kurzen Rock trägst. Ob die Leute dich schlampig oder nett finden wenn du weitere Hosen trägst.
Die Frage bleibt im Raum stehen: Ist es wirklich wichtig oder _machen_ wir es nur wichtig?
Ich denke es ist Zweiteres. Denn ich habe noch niemals nicht eine Situaton erlebt in dem meine Klamotten über Freundschaft, Partnerschaft oder gar Sympathie entschieden haben. Vermutlich ist es nur die Unsicherheit die wir versuchen uns dadurch zu nehmen, das wir an die Illusion glauben mit gepflegten Klamotten und modischem Stil einen positiven Ersteindruck zu hinterlassen und somit eine Basis schaffen, auf der wir aufbauen bzw. mit deren Hilfe wir leichter Sympathie oder Anerkennung erlangen. Dieser Ersteindruck mag vielleicht wirklich besser ausfallen, jedoch entscheidet er meiner Ansicht nach gar nichts und ich gehe sogar soweit zu sagen das dieser ebenso wenig irgendetwas erleichtert.
Das ist wie mit dem Alkohol. Viele Leute sind der Meinung das man durch das locker und offener werden einen leichteren Zugang zu Menschen hat und somit eher Chancen bekommt, jemanden kennenzulernen. Das halte ich für Schwachsinn! Ich sehe es nämlich so, das man einfach mehr Mut hat den man von alleine nicht aufbringen will oder einfach nicht kann weil man sein Selbstwertgefühl weit unter Wert hält. Was aus dem künstlich aufgeputschten Mut alles für Dilemmas entstehen, wissen die meisten Menschen wohl selbst.
Wenn wir also jetzt krampfhaft an diesem Aspekt der Welt im Sinne von "Kleider machen Leute, auch wenns einem nicht gefällt" festhalten, dann kräftigen wir diese Vorstellung nur. Man schätzt damit automatisch - zumindest in einem gewissen, persönlich flexiblen Rahmen - auch andere Leute nach deren Klamotten ein und gibt ihnen damit das gleiche Gefühl, das man eigentlich selbst nicht haben möchte. Also lasst uns diesen Irrglauben zumindest auf der freundschaftlichen bzw. Freizeitebene endlich über den Haufen werfen und anfangen uns einfach mal verdammt wohlzufühlen in den Klamotten die wir tragen. Und nicht kaum atmend wegen dem einschnürenden Korsett in hochhackigen Schuhen über die Strassen stacksen, mit Makeup das teurer ist als ein afrikanisches Kind wochenlang zu ernähren, nur um unser Selbstwertgefühl künstlich zu stärken und nach aussen hin "gut" auszusehen. Was, wenn ihr mal _wirklich_ darüber nachdenkt, rein gar nichts mit "aufs Äussere achten" zu tun hat, sondern einfach nur wahnsinnig dämlich ist.
"aber kleider machen leute.
und wie ich mich nach außen gebe, will ich auch gesehen werden, oder nicht?"
Da mir das Kommentarfeld zu klein war, antworte ich hier:
genau das ist die Frage. Oder eben auch nicht ;)
Ich denke dieses Dilemma ist eigentlich nur ein Teufelskreis der Gedankenlosen, weil jeder denkt das der Andere einen nach seinen Klamotten beurteilt. Ich denke nicht so. Ich denke de facto gar nicht mehr darüber nach ausser in einigen lustigen Momenten (wenn ich zum Beispiel im Ketzeroutfit in der Kirche...egal!)
Es ist doch nicht wichtig wie du gesehn wirst. Du kannst eh nie wissen wie Menschen reagieren wenn du z.B. einen Pferdeschwanz oder offene Haare trägst. Ob die Leute dich sexy oder peinlich finden wenn du einen kurzen Rock trägst. Ob die Leute dich schlampig oder nett finden wenn du weitere Hosen trägst.
Die Frage bleibt im Raum stehen: Ist es wirklich wichtig oder _machen_ wir es nur wichtig?
Ich denke es ist Zweiteres. Denn ich habe noch niemals nicht eine Situaton erlebt in dem meine Klamotten über Freundschaft, Partnerschaft oder gar Sympathie entschieden haben. Vermutlich ist es nur die Unsicherheit die wir versuchen uns dadurch zu nehmen, das wir an die Illusion glauben mit gepflegten Klamotten und modischem Stil einen positiven Ersteindruck zu hinterlassen und somit eine Basis schaffen, auf der wir aufbauen bzw. mit deren Hilfe wir leichter Sympathie oder Anerkennung erlangen. Dieser Ersteindruck mag vielleicht wirklich besser ausfallen, jedoch entscheidet er meiner Ansicht nach gar nichts und ich gehe sogar soweit zu sagen das dieser ebenso wenig irgendetwas erleichtert.
Das ist wie mit dem Alkohol. Viele Leute sind der Meinung das man durch das locker und offener werden einen leichteren Zugang zu Menschen hat und somit eher Chancen bekommt, jemanden kennenzulernen. Das halte ich für Schwachsinn! Ich sehe es nämlich so, das man einfach mehr Mut hat den man von alleine nicht aufbringen will oder einfach nicht kann weil man sein Selbstwertgefühl weit unter Wert hält. Was aus dem künstlich aufgeputschten Mut alles für Dilemmas entstehen, wissen die meisten Menschen wohl selbst.
Wenn wir also jetzt krampfhaft an diesem Aspekt der Welt im Sinne von "Kleider machen Leute, auch wenns einem nicht gefällt" festhalten, dann kräftigen wir diese Vorstellung nur. Man schätzt damit automatisch - zumindest in einem gewissen, persönlich flexiblen Rahmen - auch andere Leute nach deren Klamotten ein und gibt ihnen damit das gleiche Gefühl, das man eigentlich selbst nicht haben möchte. Also lasst uns diesen Irrglauben zumindest auf der freundschaftlichen bzw. Freizeitebene endlich über den Haufen werfen und anfangen uns einfach mal verdammt wohlzufühlen in den Klamotten die wir tragen. Und nicht kaum atmend wegen dem einschnürenden Korsett in hochhackigen Schuhen über die Strassen stacksen, mit Makeup das teurer ist als ein afrikanisches Kind wochenlang zu ernähren, nur um unser Selbstwertgefühl künstlich zu stärken und nach aussen hin "gut" auszusehen. Was, wenn ihr mal _wirklich_ darüber nachdenkt, rein gar nichts mit "aufs Äussere achten" zu tun hat, sondern einfach nur wahnsinnig dämlich ist.
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