Das ist mir durchaus bewusst: Aber wieso hatt ein Schüler z.B. einem Lehrer gegenüber höfliche Ehrerbietung zu bringen (z.B. dafür das er ihm etwas lehrt) der Lehrer dem Schüler aber nicht (z.B. dafür das er später mal seine Rente zahlt ;))
Genauso in Geschäften: Wieso bin ich als Kunde ehrenhaft? Ich gebe dem Händler Geld und er mir Waren. Würde ich z.B. eine Playstation selbst bauen, würde sie mich sicher deutlich teurer kommen ;)
Die beiden Parteien sind m.E. gleichgestellt.
Philo (anonym) - 23. Apr, 14:41
das finde ich auch, vorallem dieses Einseitige Siezen und den andern Duzen finde ich schlimm. Das Kategoriesiet wirlklich ungemein.
Das is denke ich die Idealisierung der Theorie, dass ein Lehrer eine Respektsperson darstellen soll, die über mehr Erfahrung verfügt, ähnlich dem militärischen Sir. Aber ab der *nachdenk* neunten glaube ich wurde uns freigestellt, ob wir sieziert oder geduzt werden wollten. Zu deinem Geschäftsbeispiel gebe ich dir bis zu einem gewissen Punkt recht; nur in unserer "Luxusgutüberflußwirtschaft" (jaaa ihr Ökonomen, zitiert mich, ZITIERT MICH^^) verlagert sich der Vorteil leicht auf die Seite des Konsumenten, da es zig Händler gibt, die etwas verkaufen wollen (und müssen) aber wenn der Kunde erst mal seine PS hat, wird er so schnell keinen anderen Händler aufsuchen. Also ist es das "drum rum" was mehr zur Geltung kommt: Das freundliche Auftreten, der *lachenVerkneif* Service und die viel zu enge Jeans die die Verkäuf... äh ich meinte die gut klimatisierten Geschäftsräume. Wenn ich dein Beispiel mal rumdrehen darf; beim Bewerbungsgespräch hast du genau die selbe Situation nur anders rum. :)
Doch laut Wikipedia: "eine Form der höflichen Anrede, die eine besondere Ehrerbietung für die angeredete Person darstellt".
Näheres dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Siezen
Genauso in Geschäften: Wieso bin ich als Kunde ehrenhaft? Ich gebe dem Händler Geld und er mir Waren. Würde ich z.B. eine Playstation selbst bauen, würde sie mich sicher deutlich teurer kommen ;)
Die beiden Parteien sind m.E. gleichgestellt.