Meet me
(24.05.2006 - bisher unveröffentlicht)
Den ganzen Tag lang starre ich schon auf meine Füsse um die leeren Augenhöhlen der ganzen gesichtslosen Arschlöcher um mich herum nicht ertragen zu müssen. Was würde ich jetzt darum geben, in den Armen einer fremden, hübschen Frau zu liegen. Doch hier ist keine Fremde, nicht mal eine richtige Frau, sondern nur schwarze Augenpaare, die mich anstarren. Schlechte Laune lässt sich nicht einfach verjagen wie eine lästige Mücke, also lebe ich sie aus und schleudere sie zurück zu den vermeintlichen Verursachern. Lauwarmer Kaffe gibt mir die nötige Kraft um mich schneller zu Bewegen, als ich es eigentlich möchte und so überlebe ich den zähen Tag schlussendlich doch noch. Jetzt nur noch ins Bett, zurück nach Hause marschieren und unter die Decke schlüpfen um nichts mehr von der Welt dort draussen sehen zu müssen. Doch da, ganz plötzlich und unverhofft, ein Lichtblick. Einige Meter vor mir läuft ein strahlendes Wesen, scheint den Himmel zu erhellen und die Blumen um sich herum zum Blühen zu bringen. Haltlos laufen wir aufeinander zu, sie mit einem Dreiviertellächeln, ich mit einem Viertellächeln. So starren wir uns an, bleiben stehen, bewegen uns aufeinander zu und küssen uns. In diesem göttlichen Augenblick ist die Welt um uns herum einfach nicht mehr vorhanden, alle Geräusche lautlos geschalten und unsere Körper verschmelzen zu einer neuen Kreatur. Jetzt endlich fühle ich mich vollständig.
Den ganzen Tag lang starre ich schon auf meine Füsse um die leeren Augenhöhlen der ganzen gesichtslosen Arschlöcher um mich herum nicht ertragen zu müssen. Was würde ich jetzt darum geben, in den Armen einer fremden, hübschen Frau zu liegen. Doch hier ist keine Fremde, nicht mal eine richtige Frau, sondern nur schwarze Augenpaare, die mich anstarren. Schlechte Laune lässt sich nicht einfach verjagen wie eine lästige Mücke, also lebe ich sie aus und schleudere sie zurück zu den vermeintlichen Verursachern. Lauwarmer Kaffe gibt mir die nötige Kraft um mich schneller zu Bewegen, als ich es eigentlich möchte und so überlebe ich den zähen Tag schlussendlich doch noch. Jetzt nur noch ins Bett, zurück nach Hause marschieren und unter die Decke schlüpfen um nichts mehr von der Welt dort draussen sehen zu müssen. Doch da, ganz plötzlich und unverhofft, ein Lichtblick. Einige Meter vor mir läuft ein strahlendes Wesen, scheint den Himmel zu erhellen und die Blumen um sich herum zum Blühen zu bringen. Haltlos laufen wir aufeinander zu, sie mit einem Dreiviertellächeln, ich mit einem Viertellächeln. So starren wir uns an, bleiben stehen, bewegen uns aufeinander zu und küssen uns. In diesem göttlichen Augenblick ist die Welt um uns herum einfach nicht mehr vorhanden, alle Geräusche lautlos geschalten und unsere Körper verschmelzen zu einer neuen Kreatur. Jetzt endlich fühle ich mich vollständig.
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Cyberdroid (anonym) - 8. Mrz, 09:21
Das ist...
...ja fast wie ein Fressen. Nur mit mehr Licht.
SirDregan - 8. Mrz, 09:35
da ich
deine Fressen genial finde, nehm ich das jetzt mal als Kompliment.
Danke :)
Danke :)
Bella-Zitronella - 8. Mrz, 19:41
Schööön. Diese "Vollständigkeit" ist bis hierher spürbar. Läd ja direkt zum träumen ein :)














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