Gib ab oder gib auf
Eine einzelne Träne rollt unsichtbar über mein Gesicht. Ich versinke im Selbstmitleid und obwohl ich das nicht will scheint es so, als könne ich absolut nichts dagegen tun. Machtlos, als Spielball fühle ich mich hin und hergeworfen, ohne Ziel, ohne Sinn. Immer im Kreis herum, zu einigen alten Mustern zurückkehrend und emotional von Tag zu Tag ein bisschen verschlossener. Und wo zum Teufel finde ich jetzt Frieden? Mein Grund und Boden ist weg, einfach ausradiert. Und statt mich zum Festland durchzukämpfen oder wenigstens - wie sonst immer - mich krampfhaft und armselig an einem abknickenden Strohhalm festzuhalten schwebe ich einfach und starre auf die gigantische Leere unter mir. Wo soll das nur hinführen?
Erstmal ne Aspirin...
Erstmal ne Aspirin...
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