Accident Breaks
Heute Abend auf dem Heimweg bin ich auf einen Verkehrsunfall gestossen, der scheinbar erst kurz vorher passiert war. Ich lief beschwingt den Gehweg an einer langgezogenen Kurve der Hauptstrasse entlang und hörte dieses stimmungsvolle Set hier auf meinem MP3 Player:
(Ausschnitt aus dem Liveset "Journey of Sound
hosted by Section8 Recordings", as heard on bassdrive.com)
Als plötzlich erst einzelne, kleine, dann immer größere Teile auf der Fahrbahn erschienen. Ein Stück Plastik, ein Scheinwerfer, eine Stossstange. Zwischen all dem Chaos stachen zwei schwer demolierte Fahrzeuge hervor, das eine hatte rund ein Viertel seiner Motorhaube eingebüsst, unzählige und tiefe Sprünge in der Scheibe und der mittlerweile gebrauchte Airbag war mit Blutspritzern verziert. Und gerade als das kleine Mädchen im Drum and Bass Set "Help me" schrie, sah ich ihn. Der einzige richtige Verletzte dieses Unfalls saß in der Hocke hinter einer Laterne und starrte ins Nichts. Blut lief ihm übers halbe Gesicht. Der Anzug liess ihn wie einen Banker wirken, seine bluttriefenden Hände sahen jedoch eher wie die eines altbackenen Metzgers aus. Wie sich herausstellte, war der Krankenwagen schon unterwegs und der Verletzte hatte "nur" eine Platzwunde und einige Kratzer. Ich würde es nicht Schock nennen, denn ich fühlte mich mehr wie ein weit entfernter Beobachter, ob der Absurdität dieses Zufalls. Aber das Feeling das mich in diesem Moment überkam, das perfekte, morbide Zusammenspiel von Musik und Situation, wird mich wohl doch noch einige Zeit lang verfolgen.
(Ausschnitt aus dem Liveset "Journey of Sound
hosted by Section8 Recordings", as heard on bassdrive.com)
Als plötzlich erst einzelne, kleine, dann immer größere Teile auf der Fahrbahn erschienen. Ein Stück Plastik, ein Scheinwerfer, eine Stossstange. Zwischen all dem Chaos stachen zwei schwer demolierte Fahrzeuge hervor, das eine hatte rund ein Viertel seiner Motorhaube eingebüsst, unzählige und tiefe Sprünge in der Scheibe und der mittlerweile gebrauchte Airbag war mit Blutspritzern verziert. Und gerade als das kleine Mädchen im Drum and Bass Set "Help me" schrie, sah ich ihn. Der einzige richtige Verletzte dieses Unfalls saß in der Hocke hinter einer Laterne und starrte ins Nichts. Blut lief ihm übers halbe Gesicht. Der Anzug liess ihn wie einen Banker wirken, seine bluttriefenden Hände sahen jedoch eher wie die eines altbackenen Metzgers aus. Wie sich herausstellte, war der Krankenwagen schon unterwegs und der Verletzte hatte "nur" eine Platzwunde und einige Kratzer. Ich würde es nicht Schock nennen, denn ich fühlte mich mehr wie ein weit entfernter Beobachter, ob der Absurdität dieses Zufalls. Aber das Feeling das mich in diesem Moment überkam, das perfekte, morbide Zusammenspiel von Musik und Situation, wird mich wohl doch noch einige Zeit lang verfolgen.
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
dieLinda (anonym) - 8. Jan, 16:47
man könnte das auch wink des schicksals nennen...vielleicht solltest du demnächst mal deinen musikgeschmack ändern...oder einfach nur lieder mit harmlosen liedertexten hören...
SirDregan - 8. Jan, 17:19
Och nö, dann hör ich ja nur noch Biene Maya Liedchen ;)
Robert (anonym) - 9. Jan, 08:08
Ich glaub da stimmt was bei der Datenübertragung der Soundfiles ned, bei mir kommt da ganz merkwürdiges Zeugs ausm Lautsprecher...
SirDregan - 9. Jan, 09:26
das nennt man finest Drum and Bass mein Freund :P
Sei offen für neue Musikrichtungen ;)
Sei offen für neue Musikrichtungen ;)














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