Blumenzauber
Schwer eintauchend in die audiovisuellen Eindrücke um ihn herum, stand er inmitten des winzigen Raumes. Zeit, Ort und Probleme hatten keine Bedeutung mehr für ihn, denn er war allein und eins mit sich und im Reinen mit seiner Seele. Der Konsum half ihn und hielt ihn auf einer angenehm kalten Herztemperatur knapp über Null. Doch die Abkapselung von der Welt brachte ihm nur Kummer in den nüchternen Stunden des Alltags, die immer wieder schroff und zu unpassenden Zeiten in den Vordergrund traten. Wohin mit seiner Energie? Er wusste es nicht und so betäubte er seine Emotionen und schien ruhiger und gelassener. Innerlich war er jedoch immer noch genauso aufgewühlt und so schrie er zwar noch, doch sein Körper liess keinen einzigen Laut aus seiner Kehle heraus. Den Schmerz schluckend und der Realität entfliehend kroch sein Ich immer tiefer hinter Barrikaden aus belanglosen Themen und Träumen, deren einziger Zweck es war, ausgesprochen zu werden. Leidenschaft und Mut verliessen ihn und so sank er nach unten, immer weiter gen Dunkelheit, bis er bis zum Hals im Boden steckte und die Welt ihn beinahe schon vergessen wollte. Er hatte gar nicht vor, den Prozess aufzuhalten, oder ihn voranzutreiben. Stattdessen stand er fühl- und tonlos neben sich und beobachtete den auf eine sehr perverse Weise filmreifen Auftritt seiner eigenen Freakshow.
Wie so oft war es nicht der Ritter in der glänzenden Rüstung, sondern die Prinzessin in einer sanften, anschmiegsamen Hülle aus Lebensfreude und starkem Willen, die den gefallenen Ritter aus den Schlamm ziehen konnte. Sie versprach ihm die Sterne in ihren glitzernden Blicken und er war froh, von ihr gefunden worden zu sein. Unmärchenhaft kam die freundschaftliche Liebe in ihm auf und der Gedanke, in dieser wundervollen Frau ein charmantes Wesen gefunden zu haben, das er beschützen und königlich behandeln sollte. Die Bande der Freundschaft verdickten sich recht schnell und erneut blühte er auf, gerade rechtzeitig zur Frühlingszeit.
Dankbar steht er jetzt Abends am Fenster, weis dass sie da ist und vor allem, dass wahre Freundschaft, die schneller entsteht als Sternschnuppen verglühen, dankend angenommen und ins Herz geschlossen werden müssen.
Für meine Blume
Wie so oft war es nicht der Ritter in der glänzenden Rüstung, sondern die Prinzessin in einer sanften, anschmiegsamen Hülle aus Lebensfreude und starkem Willen, die den gefallenen Ritter aus den Schlamm ziehen konnte. Sie versprach ihm die Sterne in ihren glitzernden Blicken und er war froh, von ihr gefunden worden zu sein. Unmärchenhaft kam die freundschaftliche Liebe in ihm auf und der Gedanke, in dieser wundervollen Frau ein charmantes Wesen gefunden zu haben, das er beschützen und königlich behandeln sollte. Die Bande der Freundschaft verdickten sich recht schnell und erneut blühte er auf, gerade rechtzeitig zur Frühlingszeit.
Dankbar steht er jetzt Abends am Fenster, weis dass sie da ist und vor allem, dass wahre Freundschaft, die schneller entsteht als Sternschnuppen verglühen, dankend angenommen und ins Herz geschlossen werden müssen.
Für meine Blume
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