Fragmentgeschichte 2 - Teil 6
"Ja, das ist sie", sagte der Alka-Alkaner, "da bin ich mir ganz sicher."
Jens musterte für einen Moment nachdenklich den Boden und stand dann hastig auf. "Also, was ist jetzt mit unserem Hausmädchen? Hat sie Holger kaputt gemacht?"
"Nein, das bestimmt nicht, aber sie ist ein... ähm... ganz besonderes Lebewesen", druckste der kleine, grüne Schultersitzer herum. "Aber wir haben keine Zeit für große Erklärungen, wir müssen sie finden!", fügte er hastig hinzu und hüpfte wieder wild entschlossen auf Jens herum.
Dieser grummelte zwar, aber begann dann damit, sich grübelnd in Bewegung zu setzen und sich von seinem selbsternannten Jockey lenken zu lassen. Was war nur so besonders an Gloria Findel?
Olaf, die jetzt sehr mürrische Ameise, schaute dem wundersamen Wanderern hinterher, hob seinen rechten Vorderfuß und wünschte sich sehnlichst, er hätte einen gut sichtbaren Mittelfinger. Doch dann grinste er hämisch, denn er wusste, wo Gloria Findel sich befand.
***
"Gloooria! Oooh Gloooria!", grölte ein Landstreicher vor dem Café Honolulu und brachte den Doktor für einen Moment aus dem Konzept.
"Ja...ähm", stotterte er und begann immer stärker zu schwitzen. Herr Schlauber war sehr verwirrt und versuchte, mit der Situation fertig zu werden. Was war hier nur los?
Plötzlich hörte er ein leises Fiepen, das vom Boden zu kommen schien. Er blickte sich langsam um und entdeckte dann eine kleine Maus, die neben ihm am Stuhlbein lehnte und ihn anstarrte. Sie fiepte und fiepte, doch Herr Schlauber verstand nicht, was sie von ihm wollte.
"Was ist?", fragte er etwas verwundert, "ich habe nichts zu essen für dich!", doch er erwartete natürlich keine Antwort. Gerade als er sich wieder Doktor Brutus zuwenden wollte, passierte es.
"Gloria Ffiiiieeep... Fieeendel!", sagte die Maus, krabbelte in windeseile quer durch den Raum und verschwand anschliessend in einem kleinen Loch in der Wand.
"Was ist hier nur los?", fragte er, mehr sich selbst.
Doktor Brutus wischte sich mit seinem Handrücken die dicken Schweissperlen von der Stirn und versuchte ein freundliches Gesicht aufzusetzen, welches jedoch nicht von seinen nervös zitternden Lippen ablenken konnte.
"Gar nichts, gar nichts", sagte er, "sie sind nur übermüdet, da höre ich auch manchmal Stimmen."
"Stimmen? Wer sagt was von Stimmen?", antwortete Herr Schlauber und erinnerte sich an seinen Traum. Diese Melone war aber auch sehr dubios, wer trägt denn heutzutage noch so etwas?
"Na, aber die Maus... ich ... wir", entgegnete Doktor Brutus und seufzte anschliessend sehr intensiv.
"Jetzt reicht es mir aber! Wer sind sie?", rief Herr Schlauber energisch. "Und keine Ausflüchte, ja?", keifte er spuckend über den Tisch.
Der Doktor wischte sich verletzt dreinschauend die auf seiner Brust gelandeten Spuckeflecken weg und setzte zu einer Antwort an. Sekundenlang herrschte Stille im ganzen Raum und die Luft schien zu flimmern. Herr Schlauber kniff die Augen zusammen und fixierte den Doktor angestrengt.
Und plötzlich war Doktor Brutus verschwunden.
Forsetzung folgt hier
Hier gehts zu Teil1, Teil2, Teil3, Teil4, Teil5.
Jens musterte für einen Moment nachdenklich den Boden und stand dann hastig auf. "Also, was ist jetzt mit unserem Hausmädchen? Hat sie Holger kaputt gemacht?"
"Nein, das bestimmt nicht, aber sie ist ein... ähm... ganz besonderes Lebewesen", druckste der kleine, grüne Schultersitzer herum. "Aber wir haben keine Zeit für große Erklärungen, wir müssen sie finden!", fügte er hastig hinzu und hüpfte wieder wild entschlossen auf Jens herum.
Dieser grummelte zwar, aber begann dann damit, sich grübelnd in Bewegung zu setzen und sich von seinem selbsternannten Jockey lenken zu lassen. Was war nur so besonders an Gloria Findel?
Olaf, die jetzt sehr mürrische Ameise, schaute dem wundersamen Wanderern hinterher, hob seinen rechten Vorderfuß und wünschte sich sehnlichst, er hätte einen gut sichtbaren Mittelfinger. Doch dann grinste er hämisch, denn er wusste, wo Gloria Findel sich befand.
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"Gloooria! Oooh Gloooria!", grölte ein Landstreicher vor dem Café Honolulu und brachte den Doktor für einen Moment aus dem Konzept.
"Ja...ähm", stotterte er und begann immer stärker zu schwitzen. Herr Schlauber war sehr verwirrt und versuchte, mit der Situation fertig zu werden. Was war hier nur los?
Plötzlich hörte er ein leises Fiepen, das vom Boden zu kommen schien. Er blickte sich langsam um und entdeckte dann eine kleine Maus, die neben ihm am Stuhlbein lehnte und ihn anstarrte. Sie fiepte und fiepte, doch Herr Schlauber verstand nicht, was sie von ihm wollte.
"Was ist?", fragte er etwas verwundert, "ich habe nichts zu essen für dich!", doch er erwartete natürlich keine Antwort. Gerade als er sich wieder Doktor Brutus zuwenden wollte, passierte es.
"Gloria Ffiiiieeep... Fieeendel!", sagte die Maus, krabbelte in windeseile quer durch den Raum und verschwand anschliessend in einem kleinen Loch in der Wand.
"Was ist hier nur los?", fragte er, mehr sich selbst.
Doktor Brutus wischte sich mit seinem Handrücken die dicken Schweissperlen von der Stirn und versuchte ein freundliches Gesicht aufzusetzen, welches jedoch nicht von seinen nervös zitternden Lippen ablenken konnte.
"Gar nichts, gar nichts", sagte er, "sie sind nur übermüdet, da höre ich auch manchmal Stimmen."
"Stimmen? Wer sagt was von Stimmen?", antwortete Herr Schlauber und erinnerte sich an seinen Traum. Diese Melone war aber auch sehr dubios, wer trägt denn heutzutage noch so etwas?
"Na, aber die Maus... ich ... wir", entgegnete Doktor Brutus und seufzte anschliessend sehr intensiv.
"Jetzt reicht es mir aber! Wer sind sie?", rief Herr Schlauber energisch. "Und keine Ausflüchte, ja?", keifte er spuckend über den Tisch.
Der Doktor wischte sich verletzt dreinschauend die auf seiner Brust gelandeten Spuckeflecken weg und setzte zu einer Antwort an. Sekundenlang herrschte Stille im ganzen Raum und die Luft schien zu flimmern. Herr Schlauber kniff die Augen zusammen und fixierte den Doktor angestrengt.
Und plötzlich war Doktor Brutus verschwunden.
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