Die unsterbliche Seele IV
Antarktis, 215 n.Chr.
Wohin man auch blickte, man sah nur Schnee und Eis und den immer blauen Himmel über allen Dingen. Ith sah die Welt mit anderen Augen, er erkannte verschiedene Schneeschichten schon von weitem, konnte bestimmen wie fest sie waren und wusste sich auch, besser als jedes andere Lebewesen auf der Erde, in seiner Umgebung zu orientieren. Doch er war der letzte seines Stammes, seiner gesammten Rasse, dessen Existenz der Nachwelt bis heute verborgen bleiben sollte. Er hatte viel durchmachen müssen in seinem kurzen Leben und das sah man ihm auch an. Ith hatte nur noch einen Arm, sein brauner, ledriger Torso war abgemagert und sein Gesicht von tiefen Furchen durchzogen. Seit 27 irdischen Jahren war sein Körper am Leben und obwohl er noch so jung war, wusste er das seine Zeit gekommen war. Um seiner Rasse die letzte Ehre zu erweisen und ihr eine Ruhe bis zum Ende des Universums zu verschaffen, hatte er ihre Körper in den tiefen der antarktischen See versenkt und war nun im Begriff sich zu ihnen zu legen um für immer zu schlafen. Ith hatte keine Angst vor dem Tod, genau genommen hatte er auch noch nie so etwas wie Angst oder Liebe empfunden. Ruhig stand er einige Minuten vor dem tiefen Loch im ewigen Eis und freute sich auf den ewigen Schlaf. Das sollte also das Ende seiner Rasse sein, dachte er laut vor sich hin und lies sich sanft in das kalte Wasser gleiten. Langsam, aber gerade noch für das Auge sichtbar, fror die Öffnung des Grabs über ihm zu, bis es nicht mehr von der umliegenden Umgebung unterschieden werden konnte.
Wohin man auch blickte, man sah nur Schnee und Eis und den immer blauen Himmel über allen Dingen. Ith sah die Welt mit anderen Augen, er erkannte verschiedene Schneeschichten schon von weitem, konnte bestimmen wie fest sie waren und wusste sich auch, besser als jedes andere Lebewesen auf der Erde, in seiner Umgebung zu orientieren. Doch er war der letzte seines Stammes, seiner gesammten Rasse, dessen Existenz der Nachwelt bis heute verborgen bleiben sollte. Er hatte viel durchmachen müssen in seinem kurzen Leben und das sah man ihm auch an. Ith hatte nur noch einen Arm, sein brauner, ledriger Torso war abgemagert und sein Gesicht von tiefen Furchen durchzogen. Seit 27 irdischen Jahren war sein Körper am Leben und obwohl er noch so jung war, wusste er das seine Zeit gekommen war. Um seiner Rasse die letzte Ehre zu erweisen und ihr eine Ruhe bis zum Ende des Universums zu verschaffen, hatte er ihre Körper in den tiefen der antarktischen See versenkt und war nun im Begriff sich zu ihnen zu legen um für immer zu schlafen. Ith hatte keine Angst vor dem Tod, genau genommen hatte er auch noch nie so etwas wie Angst oder Liebe empfunden. Ruhig stand er einige Minuten vor dem tiefen Loch im ewigen Eis und freute sich auf den ewigen Schlaf. Das sollte also das Ende seiner Rasse sein, dachte er laut vor sich hin und lies sich sanft in das kalte Wasser gleiten. Langsam, aber gerade noch für das Auge sichtbar, fror die Öffnung des Grabs über ihm zu, bis es nicht mehr von der umliegenden Umgebung unterschieden werden konnte.
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
die-kleine-anja (anonym) - 29. Nov, 20:24
meiner meinung nach der beste teil bis jetzt. gerade der letzte satz ist sehr gelungen, find ich. nur die 4 arme haben mich gestört.
SirDregan - 30. Nov, 09:46
ich hab mir schon überlegt sie weg zu machen. Ich sollte noch mehr auf mich hören ^_^
sind entfernt
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flensman - 30. Nov, 08:38
da schliesse ich mich an; der beste part bisher, es stören nur die 4 arme; ansonsten brillant!
SirDregan - 30. Nov, 09:47
dankeschön, komm nur langsam in Bedrängnis weil das Ende nicht das Ende wird und ich jetzt nicht weis wie es danach weitergehen soll ^_^
flensman - 30. Nov, 13:35
übrigens: gucken sie mal hier; vielleicht werden sie ja da was von ihren geschichten los oder können kontakte knüpfen:
http://www.literaturcafe.de/
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SirDregan - 30. Nov, 13:44
danke ^_^
Ich hab mal mein "Baby" (Elektronenaufstand) hingeschickt.
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