Starving to insanity
Ich hungere. Eigentlich hungert er. Wir hungern zusammen, jede Nacht.
Im Moment fühle ich mich ein wenig wie Bateman, nur ohne die vielen Todesfälle. Ich bin ruhig, wenn ich aus der Fassung geraten sollte und panisch oder wütend, wenn ich entspannt reagieren sollte. Aber wo ist heutzutage noch oben und unten?
Verkümmert halte ich krampfhaft all meine Liebe fest, verteidige sie mit Sarkasmus, Resignation und anderen ungreifbaren Dingen vor dem grauen Alltag, nur um sie zielgerichtet einer feuerroten Göttin entgegen zu schleudern. Wie jeder Gläubige, verstehe ich die göttlichen Wege nicht. Und das Fiber oder der Schmerz in den Knochen - oder was immer es ist das mich im Moment auf den Boden drückt - hält mich auf, frisst meine Gedanken oder lässt sie mich teilweise wie Gummi von dem Inneren Wänden in meinem Kopf ziehen und falsch interpretieren.
Ich muss raus, weg hier, denkt der Kopf. Du musst dazu stehen, kämpfen, sagt das Herz. Welcher Teil auch Recht hat, beide freuen sich auf die gelungene Abwechslung, die schon in Sichtweite ist.
Aber ich hungere nach Liebe und auch dieser kurze Trip aus dem Alltag wird mir im Nachhinein nur wieder vor Augen führen, dass ich mich von dieser großen Leere zwar ablenken, temporär distanzieren aber nicht befreien kann. Zumindest nicht so ohne weiteres.
Wo sind die Gottheiten, wenn man sie braucht? Wo ist die warme Liebe meiner Göttin, wo ist die Wertschätzung meines Eifers und meiner Opfer geblieben?
Ich wage nicht zu fragen, wann sie kommt.
Aber dennoch glaube ich. Noch immer.
Im Moment fühle ich mich ein wenig wie Bateman, nur ohne die vielen Todesfälle. Ich bin ruhig, wenn ich aus der Fassung geraten sollte und panisch oder wütend, wenn ich entspannt reagieren sollte. Aber wo ist heutzutage noch oben und unten?
Verkümmert halte ich krampfhaft all meine Liebe fest, verteidige sie mit Sarkasmus, Resignation und anderen ungreifbaren Dingen vor dem grauen Alltag, nur um sie zielgerichtet einer feuerroten Göttin entgegen zu schleudern. Wie jeder Gläubige, verstehe ich die göttlichen Wege nicht. Und das Fiber oder der Schmerz in den Knochen - oder was immer es ist das mich im Moment auf den Boden drückt - hält mich auf, frisst meine Gedanken oder lässt sie mich teilweise wie Gummi von dem Inneren Wänden in meinem Kopf ziehen und falsch interpretieren.
Ich muss raus, weg hier, denkt der Kopf. Du musst dazu stehen, kämpfen, sagt das Herz. Welcher Teil auch Recht hat, beide freuen sich auf die gelungene Abwechslung, die schon in Sichtweite ist.
Aber ich hungere nach Liebe und auch dieser kurze Trip aus dem Alltag wird mir im Nachhinein nur wieder vor Augen führen, dass ich mich von dieser großen Leere zwar ablenken, temporär distanzieren aber nicht befreien kann. Zumindest nicht so ohne weiteres.
Wo sind die Gottheiten, wenn man sie braucht? Wo ist die warme Liebe meiner Göttin, wo ist die Wertschätzung meines Eifers und meiner Opfer geblieben?
Ich wage nicht zu fragen, wann sie kommt.
Aber dennoch glaube ich. Noch immer.
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