Spazieren im Frühling
Manchmal wollen meine Füße nicht stehen bleiben und manchmal wollen meine Füße nicht laufen.
Ich streife um das alte Schulgebäude und bleibe fast zwanghaft vor einem schönen Baum stehen. Mein Kopf weis genau wie er sich anfühlt und er spinnt schon die Worte, die mir zu diesem Bild einfallen. Der Himmel ist in einen ganz seichten, warmen Rosaton gekleidet und die Luft ist erfrischend kalt.
Langsam streife ich weiter und bewundere, wie sich die Bäume aus der Ferne anfühlen. Was einst ein knochiges Gerüst im Wind war, wiegt jetzt sanft im Takt der abendlichen Frühlingsbrise. Man kann das Leben schon spüren, das in ihm aufblüht und manchmal kann man es sogar sehen. Kleine Blüten und Blattansätze spriessen überall aus den recht kahlen Riese und hier und dort haben die Grünflächen schon ihre saftigen Farbtöne, aller Kälte zum Trotz.
Ich nehme meine Mütze und meine Brille ab und blicke entspannt nach oben, in die herunterfallenden, winzigen Schneeflocken. Ja, es fühlt sich wie Frühling an.
Ruhig nähere ich mich einem großen Baum, der sich imposant vor meinen Augen aufbaut. Sanft betaste ich seine Rinde und fühle die uralte Kraft und das Leben das einst aus seinen Wurzeln entstanden ist. Es fühlt sich rauh an und ich denke daran, wie stark ein Baum ist und welchen Witterungen er trotzt.
Irgendwie wirken die teils noch dünnen Geäste der umliegenden Bäume wie eine Bastion gegen den täglichen Lärm und Stress. Wenn sie aufgeblüht sind, umhüllen sie uns mit ihrem vollen Leben und tragen sicher auch ein Stück zur angenehmen Ruhe bei, die man in einer kleinen Wohnung in der Innenstadt wahrscheinlich nur unterbewusst vermisst. Aber sie fehlen, dessen bin ich mir sicher.
Dann wünschte ich, ich könnte wie eine Gottheit auf den von der Natur schon zerborstenden Teerboden spucken. Aus meiner Spucke würden kleine Bäume spriessen, die sich zu großen, starken Riesen emporziehen. Sie beleben die Szenerie noch intensiver und halten ihr laubbedecktes Geäst über unsere Körper.
Während die Klänge von Seclusion anschwillen, bin ich schon fast wieder daheim und als das epische Stück langwierig leiser wird, sperre ich meine Türe auf, trete in den freundlich aber künstlich beleuchteten Hausflur und freue mich, dass es noch so viel Natur zwischen unseren fast schon zu dicht besiedelten Häusern gibt. Ich hoffe das bleibt so, für immer.
Ich streife um das alte Schulgebäude und bleibe fast zwanghaft vor einem schönen Baum stehen. Mein Kopf weis genau wie er sich anfühlt und er spinnt schon die Worte, die mir zu diesem Bild einfallen. Der Himmel ist in einen ganz seichten, warmen Rosaton gekleidet und die Luft ist erfrischend kalt.
Langsam streife ich weiter und bewundere, wie sich die Bäume aus der Ferne anfühlen. Was einst ein knochiges Gerüst im Wind war, wiegt jetzt sanft im Takt der abendlichen Frühlingsbrise. Man kann das Leben schon spüren, das in ihm aufblüht und manchmal kann man es sogar sehen. Kleine Blüten und Blattansätze spriessen überall aus den recht kahlen Riese und hier und dort haben die Grünflächen schon ihre saftigen Farbtöne, aller Kälte zum Trotz.
Ich nehme meine Mütze und meine Brille ab und blicke entspannt nach oben, in die herunterfallenden, winzigen Schneeflocken. Ja, es fühlt sich wie Frühling an.
Ruhig nähere ich mich einem großen Baum, der sich imposant vor meinen Augen aufbaut. Sanft betaste ich seine Rinde und fühle die uralte Kraft und das Leben das einst aus seinen Wurzeln entstanden ist. Es fühlt sich rauh an und ich denke daran, wie stark ein Baum ist und welchen Witterungen er trotzt.
Irgendwie wirken die teils noch dünnen Geäste der umliegenden Bäume wie eine Bastion gegen den täglichen Lärm und Stress. Wenn sie aufgeblüht sind, umhüllen sie uns mit ihrem vollen Leben und tragen sicher auch ein Stück zur angenehmen Ruhe bei, die man in einer kleinen Wohnung in der Innenstadt wahrscheinlich nur unterbewusst vermisst. Aber sie fehlen, dessen bin ich mir sicher.
Dann wünschte ich, ich könnte wie eine Gottheit auf den von der Natur schon zerborstenden Teerboden spucken. Aus meiner Spucke würden kleine Bäume spriessen, die sich zu großen, starken Riesen emporziehen. Sie beleben die Szenerie noch intensiver und halten ihr laubbedecktes Geäst über unsere Körper.
Während die Klänge von Seclusion anschwillen, bin ich schon fast wieder daheim und als das epische Stück langwierig leiser wird, sperre ich meine Türe auf, trete in den freundlich aber künstlich beleuchteten Hausflur und freue mich, dass es noch so viel Natur zwischen unseren fast schon zu dicht besiedelten Häusern gibt. Ich hoffe das bleibt so, für immer.
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