Ich habe tausend Schritte vor mir und jeder Schritt tut weh. Jedes Wort das ich ausspreche, verwandelt sich in Scherben, die messerscharf durch die Luft schneiden und verletzen. Es schmerzt, auf der Stelle zu stehen, aber auf den Nägeln und scharfkantigen Blech zu laufen, fühlt sich genauso schlecht an. Es kommt mir vor als tanze ich mit einem weit entfernten Partner einen perversen Tanz der immer nur Blut und Narben hervorbringt. Wir stechen und schneiden und treten uns gegenseitig, jeder Schlag tut dem anderen und einem selbst weh. Und das einzige, das helfen würde, wäre alleine auf der Stelle zu stehen, bis ans Lebensende. Einsam, allein, vergraben hinter materiellen Dingen. Ist das Leben nicht schön?
SirDregan - 15. Nov, 18:30
Kategorie:
Darkness
Kapitel VIII
Lichtmaschinen-Dilemma
"Solche Torheiten werde ich nicht dulden!" schmetterte der Fürst der Finsternis, als seine Adjutanten den Vorschlag machten, den fürstlichen Soldaten einen oder zwei Tage im Monat frei zu geben. "Wollt ihr als nächstes auch noch dafür sorgen, dass meine Untertanen kein Geld mehr zahlen müssen für die Beherbergung untertags in meinen Betrieben?". Die Unterdrückten zuckten erschrocken zusammen als seine tiefe Bassstimme durch die Gemäuer krachte. "Kümmert euch lieber um diese unloyalen Verräter!"
König BadJoke und seinen Mannen war bewusst das die nächste Angriffswelle des finsteren Fürsten eine Menge Arbeit für sie bedeutete. Badjoke hatte noch schwer zu kauen. Der letzte Sieg über Fürst Cholerikus hatte tiefe Wunden hinterlassen und langsam begannen seine Gefolgsleute, sich gegen ihn aufzulehnen. So protestierte Benillo gegen die gut tausend Büchsen der Marke "SPAM" die nach Haltbarkeit und Geschmacksrichtung sortiert werden sollten und der Ketzer Chrys versuchte den König dauernd zu überzeugen, ihm mehr Zeit zur Verfügung zu stellen. Aber auch äußere Völker bedrängten Badjokes Thron. Eine kleine, schwarzhaarige Sabinerin wollte von Badjoke eine Lichtmaschine als Ersatz für vorher gegangene Gefälligkeiten. Hier nun merkten alle deutlich, dass Fückerius VI nicht mehr bei den Itagoern war. Unter Fückerius hätte es nie passieren können, dass alle Lichtmaschinen gleichzeitig ausgefallen waren. Was sollten die ITagoer tun? Das Chaos fing an überhand zu nehmen und selbst der langsam senil gewordene Fürst schien nicht davor gefeit zu sein. Badjoke und seine Mannen sahen kein Licht mehr in der Dunkelheit. Da aber offenbarte Benillo dem König einen genialen Plan. Sie tuschelten einen ganzen Abend lang...
Worüber, das erfahren wir das nächste Mal.
Klingt komisch, ist aber so.
Meine Aura strahlt noch meterweit durch die Gänge wenn ich auf meinem Streifzug bin. Ich fasse Drucker, Telefone, Monitore, ja sogar ganze PCs nur einen winzigen Augenblick mit meinen magischen Händen an und *zoumm* schon funktionieren die entsprechenden Geräte wieder. Wenn ein Lächeln, gepaart mit faszinierter Ungläubigkeit, auf des Users Gesicht erscheint weis ich, meine Aufgabe ist erfüllt. Man wirft mir Unterwäsche, Rosen und alte Toner hinterher, ich bin schon fast versucht mir ein Superheldenkostüm zu schneidern: MagicHands-Man, der Retter der inkompetenten vertrottelten hilfsbedürftigen User!
SirDregan - 15. Nov, 12:36
Kategorie:
Good Times
Hab gerade von
PhiloSuff zwei Stöckchen mit Kette in die Knie bekommen. Tut zwar immer noch weh, aber ich komme seinen Forderungen nach:
Ab ins Archiv.
Finde den 23ten Artikel, den Du geschrieben hast.
Finde den 5ten Satz
Na gut, tief musste ich graben, aber hier ist er:
"Mit beiden Beinen im Leben"
Klingt doch recht zuversichtlich, oder? Ich werfe das Teufelsding einfach mal rüber zum
kleinenF,
derGrob und zur
kleinen Anja
SirDregan - 15. Nov, 10:40
Kategorie:
out of bounds