Dienstag, 11. Oktober 2005

Rien ne va plus

Hier eine Geschichte die ich vor längerer Zeit mal geschrieben hab und zu der ich gern ein bisschen Feedback hätte ^_^

Chicago, USA, zur Zeit der Prohibition

Schweren Herzens drehte er sich um und blickte Christina tief in die Augen. Gar nichts war gut. Eine Polizeistreife bremste quietschend ein paar Meter vor der Brüstung vor ihm und Christina öffnete ihren Mund, holte tief Luft um ein Wort zu formen. "die Bank gewinnt immer" sagte er zu sich selbst und ließ sich fallen...

5 Wochen früher
Sie war gerade vom Arzt zurückgekommen um ihm von dem Kind zu erzählen, als ihr Thomas von seinem Plan berichtete. „Wir werden nie mehr Sorgen haben, Christina!“, sagte er mit seiner weichen Stimme. Dieser Stimme war sie von Anfang an verfallen. Christina hatte Zweifel – doch er beruhigte sie und seine Sicherheit und Zuversicht liessen ihre Sorgen verschwinden. Seit dem Tod von Thomas Cleeve's Mutter hatten sie schwer zu kämpfen um das Haus zu behalten und die Schulden abzubezahlen. Deshalb sagte sie schlussendlich auch zu. „Ich vertraue dir“ flüsterte sie und streichelte zärtlich über seinen Kopf. Thomas nahm ihre Hände - „Ich verspreche dir, es wird alles gut, Christina!“.

Er wusste dass er sie wieder belügen musste, denn das Risiko war sehr groß. Größer als er es sich selbst eingestehen wollte. Doch er sah einfach keinen anderen Weg mehr, legal aus der Misere zu gelangen. Thomas war sich sicher, er würde nicht scheitern wie sein Vater. Er hatte vorher etliche Banken besucht, um herauszufinden welche am ungesichertsten war. Innerhalb weniger Minuten wäre er all seine Sorgen los und könnte seiner Familie endlich den Frieden erkaufen, nach dem er sich schon so lange sehnte. Innerlich atmete er noch einmal tief durch und sagte beim Verlassen des Hauses "bin gleich zurück" ohne sich umzudrehen.

Christina wollte ihm sagen dass sie schwanger war, doch sie wusste dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Sie würde es ihm sagen nachdem er die Schulden abbezahlt hatte und es endlich wieder ruhiger in ihrem Leben wurde. Zwar hatte Christina Angst vor dem Banküberfall, aber Thomas hatte sie so sehr beruhigt und ihr immer wieder eingeredet dass nichts schief gehen kann, dass sie sich keine großen Sorgen mehr machte und nur darauf wartete bis er wieder zurückkam. Tief in ihrem Inneren wünschte sie sich nur das dieser Albtraum endlich ein Ende fand und der Don sie nach der Tilgung der Schulden in Ruhe lassen würde.

Thomas marschierte zielstrebig auf den Bankeingang zu und zog sich seine Maske über den Kopf. Mit erhobenem Arm und geladener Waffe marschierte er auf die Wachen zu. "Waffen fallen lassen, runter auf den Boden!". So einfach hatte er es sich nicht vorgestellt! Alle gehorchten ihm und das Machtgefühl dieser Situation machte ihn euphorisch. "Du da, her mit all dem Geld°, brüllte er einen Kassierer an und warf ihm einen Leinentasche entgegen. Er liess seine Augen hin und her zucken um alles im Blickfeld zu behalten, doch er bemerkte nicht wie der bedrohte Kassierer den Alarmknopf betätigte.

Der Teekessel in der Küche pfeifte laut und lies Christina zusammenzucken. Sie lief zum Herd und goß sich eine Tasse ein. Tee beruhigte sie und Ruhe konnte sie jetzt gut gebrauchen. Gedankenverloren stöberte sie ein wenig in den Wohnzimmerschubladen herum, als ihr ein kleiner Zeitungsausschnitt auffiel, der anscheinend hinter die Schubladen gerutscht war. Christina grif mit ihren Fingerspitzen danach und holte den Ausschnitt hervor. Ihre Augen wurden groß und ihre Hände begannen zu zittern als sie die Überschrift las - "Bankräuber Cleeve auf der Flucht erschossen"

"Mach schon, schneller!", schrie Thomas mit schweissgebadetem Gesicht. Der verdammte Kassierer brauchte viel zu lange! Plötzlich drehte er sich um als er das Sirenengeheul bemerkte. "Scheisse! Verdammte scheisse!". Zitternd und wütend packte er eine der Damen die weinend am Boden lag. "Steh auf!", befahl er ihr knapp und packte sie von hinten an den Haaren. Er hörte wie drei Polizeiwagen bremsten und Männer aus ihren Automobilen stiegen. Thomas drückte seiner Geisel die Pistole in den Rücken und drängte sie in Richtung Ausgang der Bank. Die Polizisten vor der Bank wichen zur Seite und starrten ihn angespannt an.

Wut stieg in Christina auf. Warum hatter er es ihr nicht erzählt? Sie hätte ihm so etwas nie erlaubt wenn sie die Wahrheit über Thomas' Vater gewusst hätte! Ihre Wut wandelte sich langsam in Furcht als sie auf die Uhr sah. Er hätte schon längst wieder da sein müssen. Zitternd schaltete sie das Radio an und ihr wurde schlagartig schlecht als sie die Nachricht vernahm. "Geiselnahme in der Beneth Bank! Die Polizisten halten einen Mann in Schach der vor wenigen Minuten mit einer Frau als Geisel die Bank verliess..."

Thomas befahl den Polizisten ihre Waffen wegzuwefen und sammelte sie vorsichtig ein. Fieberhaft überlegte er wie er unbeschadet von hier wegkommen könnte. Sein Blick wanderte über die Strasse zu einem der Automobile. Er bewegte sich langsam auf den Polizeiwagen zu und lugte durch die offene Tür - der Schlüssel steckte im Schloss. Blitzartig stiess er die Frau vor sich auf den Boden und warf sich ins Auto. Er brauchte nur einen kleinen Vorsprung, ja, dann konnte er es schaffen. Sein Optimismus verschwand als er nach wenigen Metern wieder die Sirenen hörte...

"...ist auf dem Weg zur Westbrücke wo schon eine Strassensperre errichtet wurde um ihn zu stoppen". Christina schaltete das Radio aus und stürmte aus dem Haus. Sie musste zu ihm. Hastig stieg sie in ihren Wagen und machte sich auf den Weg zur Brücke. Warum nur, hatte sie ihn gehen lassen?

Thomas bremste scharf, als er die Strassensperre erblickte. Sein Fluchtwagen blieb wenige Zentimeter vor der Brüstung stehen. Das war es also, es gab keinen Weg mehr zurück. Dann stieg er aus und suchte Schutz hinter seinem Automobil, doch er wusste, er konnte nicht gewinnen. Eine, vielleicht zwei Minuten dachte er angestrengt nach, doch es wollte ihm nichts einfallen. Thomas warf seine Waffe weg und stieg über das Geländer. Sein Blick erstarrte und er sah wie seine Frau, gefolgt von mehreren Streifenwagen auf ihn zu fuhren. Sie stieg aus und näherte sich ihm langsam.

Christina starrte ihn entsetzt an und ihre Blicke trafen sich für einen Moment. Ihre Muskeln spannten sich an und sie wollte ihm aus vollem Halse zuschreien, doch er ließ sich nach hinten fallen und verschwand lautlos in der Tiefe.
Ihr Aufschrei erstickte als sie sah was passiert war und als ein Polizist sie an der Schulter packte wurde ihr klar, die Bank gewinnt immer.

Hol Stöckchen! 3

Die kleine-Anja (die mit den langen Beinen und den Schläppchen ;)) hat mir gerade ein Stöckchen zugeworfen. Zum Glück bin ich nach diesem abstrusen Traum gestern Nacht / heute Morgen fit genug um ihn lässig im Sprung zu fangen *hepp* tadaa!

1.Männlich oder Weiblich? M oder W? mmmm oder wwwww?
She's part girl,
she's part boy.
She's got parts everyone can enjoy.

She's got more,
she's got less.
She's got her manhood tucked in her dress.

Is she a mister,
or is she a miss?
Does she stand up when she's taking a piss?
She's my little girl,
yea, she's my little guy.
When I try to please I get poked in the eye.
(Stephen Lynch - hermaphrodite)

2. Wo wünscht du dir im Moment zu sein?
I know a land
Where the flowers grow
Where the rainbows hide
And the lights are low

Come take my hand
Walk into the sun
Leave the world behind
No need to run

So beautiful...
(Dune - so beautiful)

3. Wenn du einer geliebten Person genau eine Sache sagen wolltest, was wäre das?
I thought . . .you'd be out of my mind
And i'd finally found a way to
Learn to live without you
I thought . . .it was just a matter of time
Till I had a hundred reasons
Not to think about you

But it's just not so
and after all this time
I still can't let go

I've still got your face
Painted on my heard
Carved upon my soul
Etched upon my memory . . .baby
(The cult - painted on my heart)

4. Was denkst du über deine besten Freunde?
It feels like hypnotized

I feel like paralyzed
It's starting this hard
I tend to bother once
So steal my life away

It feels like hypnotized
this feeling inside
my moods of good old days
are just forgotten

Time has changed
(Codec & Flexor - time has changed)

5. Was tust du für gewöhnlich Freitag Nachts?
we're gonna play the game the playstation all day,
with metal gear solid to tekken 3.
and from omega boost to resident evil
just play for the fun
cos we got it going on.
(Eiffel 65 - my console)

oder
You're love ain't enough-OW!
You're just a party party party boy yeah
oh baby
You're just a party party party boy!
(Alanis Morissette - party boy)

5. Was tust jetzt in diesem Moment?
The workaholic he works every day
24 hours, no time to play
He won't quit; he's addicted to work
I think he's going out like a jerk
Working, working, what can you do
See the light from a different point of view
Ready in the morning for the bell to chime
I think he's glad it's working time!
(2 Unlimited - workaholic)

6. Und was wünschst du dir jetzt im Moment zu tun?
I gotta make a phonecall to my best friends.
I gotta let them know that I'm leaving.
Everything behind me and politely I don't wanna hurt their feelings, oh no.
I'll need to come back and I wanna explain why I had to leave them sleeping.
The answer's in the air but I really don't care 'cos I couldn't really keep on breathing the smoke.
(The Rasmus - Chill)

7. Was denkst du über deinen Job?
Wo Macht und Luge Wahrheit tritt
Tut die Dummheit meist den ersten Schritt
In der Hölle ist das Paradies
Reich an Tagen - hört mich sagen

Niemals
Ich werde nie ewig sein
Niemals
Dummheit wird mein Henker sein
(In Extremo - Macht und Dummheit)

8. Wie fühlst du dich in eben diesem Augenblick?
Sunday morning I'm waking up
Can't even focus on a coffee cup
Don't even know who's bed I'm in
Where do I start
Where do I begin
(Chemical Brothers - where do i begin)

9. Was denkst du über Alkohol und Drogen?
Zuerst mal: Alkohol ist eine Droge *grr*

weisser rauch, weisser rauch in meinem kopf
weisser rauch, weisser rauch in meinem kopf
weisser rauch, weisser rauch in meinem kopf
und wieder einmal ist weisser rauch in meinem kopf
(Creme de la Creme - weisser Rauch)

10.Wenn du einer verhassten Person genau eine Sache sagen wolltest, was wäre das?
God what the fuck is wrong
You act like you knew it all along
Your timing sucks, your silence is a blessing

All I ever wanted out of you was
something you could never be
Now take a real good look at
What you've fucking done to me

What the hell - did I - do to deserve - all of this?

Gimme any reason why I'd need you, boy
Gimme any reason not to fuck you up
Gimme any reason why I'd need you, bitch
Gimme any reason not to fuck you up
(Slipknot - Diluted)

11. momentaner Lieblingsong
The bass, the rock
The mic, the treble
I like my coffee black
Just like my metal

I can't wait for you to knock me up
In a minute, minute
In a fuckin' minute

I can't wait for you to knock me up
In a minute, minute
In a second

I can't wait for you to shut me up
And make me hip like badass
I can't wait for you to shut me up
Shut it up
(Mindless Self Indulgence - shut me up)

12. Irgendnen Ratschlag für den rest der welt?
Just a little more love
Just a little more peace
Is all it takes
To live the Dream
To walk hand and hand
We've got to understand
And one day soon
We'll live in harmony
(David Guetta - just a little more love)

13. Irgendwelche abschließenden Worte?
Honestly, somehow it always seems that I'm dreaming of
something I can never be
It dosen't bother me, 'cause I will always be that pimp I see
in all of my fantasies

I don't know your fucking name.
So what? Let's. . .

Screwin' may be the only way that I can truly be free
from my fucked up reality
so I dream and stroke it harder, 'cause its so fun to see my
face staring back at me

I don't know your fucking name.
So what? Let's fuck.
(Korn - A.d.i.d.a.s.)

Ich werfe dieses Stöckchen weiter an derGob, da ich auf seine Absurditäten abfahre, an Zuggermuddi, da ich ihren Musikgeschmack mag und gespannt bin was sie rausholt und schliesslich an Malcolm, weil ich schon immer mal einen großen Blogger mit Stöcken bewerfen wollte ;)

Komische Nächte

Gestern Nacht hab ich von Bloggerinnnen, rohem Fleisch und Dresden geträumt. Ich hatte vor dem Schlafengehen an Donnerstag gedacht, denn da werde ich von der Firma aus nach Dresden fahren um ein paar Kunden zu beglücken. Bin verträumt durch die Strassen geschlendert und - warum auch immer - in einer Metzgerei gelandet. Mit rieeeesen Auswahl an Fleisch. Und da war sie, eine nette Fleischfachverkäuferin mit charmantem Lächeln. Plötzlich sage ich "DieLux?". DieLux lächelte nur und nickt leise. Wir unterhielten uns kurz, ich kaufte ein Brötchen und dann *schnipp* Szenenwechsel. Ich saß also ganz plötzlich in der Wohnung von Frau Lux (übrigens: hübsch eingerichtet) und flirtete mit ihr und.... Naja. Der Rest wird mir zu schlüpfrig-romantisch. Das ganze hat sich dann noch mit Beziehungsängsten, Flirtproblemen anderer Leute und einer ganzen Menge abstruser Gedanken vermischt und ist strudelartig in meine Gedanken geflossen. Ich hab zwar keine Ahnung wie ich auf Frau Lux komme aber ich hoffe sie fasst es als Kompliment auf. Träume gibts...

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