Mittwoch, 24. August 2005

Chroniken aus Gschwandria, dem Land der Butterfliegen

Kapitel VII
Zu Gast beim Fest der Greise
Und es begab sich das der Fürst der Finsternis ein rauschendes Fest veranstaltete. Er lies es kundgeben, lies es aushängen und lies es von den Burgzinnen schreien auf das die ganze Welt es höre und viele BürgerInnen seinem Rufe folgten. Doch es schien das keiner Interesse an des Fürsten Fest hatte. Selbst Naya, die Tochter des Fürsten, liess mal wieder auf sich warten. So wurde der Fürst stinkig, die ITAgoer lachten sich heimlich ins Fäustchen und verteilten lustige kleine Pappnasen ans Gefolge des Fürsten, auf dass man sie in Zukunft gleich erkenne. Der Cholerafürst zwang sie zum Fest zu gehen und fröhlich zu lächeln um den Schein zu wahren. So schien die nächste Wahl gerettet, denn die Pappnasen zogen alle Willenskraft aus ihren Wirtskörpern und machten sie zu verschüchterten, loyalen Gefolgsleuten.
Badjoke und seine getreuen Mannen konnten nicht ahnen, was sie an diesem Fest alles erwarten würde. So zogen Sie frohen Mutes durch die festliche Strasse voller fröhlicher Musiker. Rechts und links des Weges spielten immer wieder begnadete Künstler neue Weisen auf. Dennus Longus, von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt, schnappte sich die Klampfe eines Künstlers und gab ein Lied zum Besten. Er sang in seiner Heimatsprache, ein unverständlicher Slang, und besang etwas wie Aschebesche, Hesche, Verbresche, Äbbelwoi - unverständliches Gebrabbel eben. Alle Künstler der Straße liefen auf ihn zu und warfen ihr Geld vor seine Füsse. "Bitte Herr! Nehmt unser Geld aber hört auf mit eurem Kauderwelsch!"
In der Musikerstraße wurden sie von dem dubiosen "Amadeus" angesprochen, der Sie mit einer List zum Bach lockte um ihnen dort ein neues Modell von "Mozart" vorzustellen. "Määrz...Moraaz" stammelt Malin. "Mozart du Anal-phabet!" rief Dennus und fing sich eine königliche Kopfnuss für dieses Wortspiel ein. Der Versuch die Kriegsmaschine zum laufen zu bringen rieb die Mannen stark auf, der Überraschungsmoment war deutlich auf Amadeus Seite. Das knarzende Kriegsmodell brauchte Wartung und Pflege, es mussten neue Teile angeschraubt und verschweist werden und wenn eine Seite fertigrepariert war, brach die gegenüberliegende Seite wieder in sich zusammen. Fückerius erlag schliesslich seinen Qualen beim schrauben und schnauben und Sanya die Hofdame fiel dem Wahnsinn und Placebodepressionen zum Opfer. Benillo und seine Kameraden mussten nun doppelt und dreifach so stark marschieren um die fehlenden Krieger auszugleichen. Von allen Ecken und Enden schlägt mittlerweile die Inkompotenz, Planlosigkeit und teilweise sogar pure Dummheit auf unsere Krieger ein. Werden sie den Tag überstehen? Schaffen sie es sich gegen die Ritter und den Höllenfürsten erfolgreich zu wehren? Und wird Badjoke es schaffen, dem Fürsten der Finsternis wieder ein Schnippchen zu schlagen, ihm ins Süppchen zu spucken obwohl seine Flittchen schlucken?
Wir werden es erfahren! In der Chronik Teil VIII, auf der Suche nach Elma's "R"!

Arbeitsteufelskreis

Ich hasse Seife.
Seife die die Hände so trocken macht wie Sandpapier.
Papier ohne Ende auf meinem Schreibtisch.
Tisch an Tisch, viel zu eng ist es hier.
Hier kann man gar keinen klaren Gedanken fassen.
Fassen wir zusammen: Ohne denken kein vorankommen.
Kommen Arbeitsaufträge mal verständlich an, sind sie unvollständig.
Unvollständige Projekte werden wochenlang verbessert und schlussendlich liegengelassen.
"Gelassen bleiben" denk ich mir, ist doch bald Dienstschluss.
Schluss mit denken und erstmal noch einen Kaffe.
Kaffe aus dem Automaten klebt.
"Klebt es dann geh Hände waschen" denke ich.
(Return to beginning)

Wenn mir jemand einen gefallen tun will

kauft mir dieses Teil
Wie einfach man mangelnde Liebe Zuwendung kompensieren kann wenn man einen Monitor hat auf dem auf dem linken Screen eine DVD läuft, auf den beiden mittleren der PC und auf dem rechten der Gamecube. *hach*

Gamergefühle

Damals, als ich noch für Avalanche arbeitete ohne mir der sprichwörtlichen Lawine bewusst zu sein die ich lostreten würde, hätte ich für Geld alles getan. Ich glaubte nicht an "die Revolution" oder ein besseres Leben durch ein paar kindische Streiche. Aber ich brauchte das Geld zum überleben. Als Shinra dann gestürzt war, wusste ich die Sache ist größe, viel Größer. Aber mit der richtigen Materia würde ich ihn besiegen können. Meinen Erzfeind, mein Spiegelbild - Sephiroth!
So viele Freunde die in meinem letzten Atemzug vor meinem geistigen Auge erscheinen... Aeris, Nanaki, Vincent, Barret, Tifa, Cait Sith, Yuffie, Cid.
(Ode an das beste Spiel der Welt)

Schreibblockade

gnarf
Kaum denke ich das Wort "Schreibblockade" zuende spriessen die verschiedensten Ideen in meinem Hirn wie Bambussprossen. Wieso wie Bambussprossen? Weis auch nicht, sind halt legger! Ich denke daran wie es wäre ein tibetanischer Yakhüter zu sein. Den ganzen Tag auf dem nebligen Berg den Yaks beim gucken zugucken. Ist sicher einödig. Was so ein Yakhüter wohl nach Feierabend macht? Wahrscheinlich geht er mit ein paar Sherpa-Kumpels in die nahegelegene Yakmilchschänke und macht mal richtig einen drauf. "Die nächste Runde geht auf mich, aber mit viel Laktose!" Und im Milchzuggerrausch tanzen sie dann bis spät in die Nacht ausgelassen zur Musik mit Dungchenklängen auf den handgefertigten Kneipenschemeln. Gott wenn mir nur was brauchbares einfallen würde! Oh... hab ich das eben laut gebloggt oder nur gedacht. Können die mich hören?

Dreggsblogg

me and my demon

Über...

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SirDregan aka Benillo
24 Jahre
wohnhaft in Bayreuth
verwirrt, melancholisch, leicht exhibitionistisch,
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eMail: blog[at]sirdregan[point]de
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