Montag, 4. Juli 2005

Gedanken

Ich drehe mir langsam einen Joint und setze mich barfus auf meinen Schreibtisstuhl. Die kühle, sommerabendliche Luft schlägt mir durchs Fenster entgegen als ich rauchend vor dem PC sitze. Sind meine Probleme nur Illusion? Nein, sie sind da, ganz klar. Aber wer versteht mich schon?

Ich denke das die ältere Generation nie die Probleme der jüngeren verstehen wird. Das mag daran liegen das die Probleme sich ändern. Mit was hatten wir schon in der Jugend zu tun? Es gab weder Schläge von Lehrern, noch einen Krieg, noch großartige Unterdrückung von irgendwelchen Seiten. Wir haben genug, ja viel zu viel Zeit um über uns nachzudenken und verweichlichen mit der Zeit. Unsere Probleme sind auf einer emotionalen Ebene angesiedelt.

Was ist der Sinn des Lebens? Ich denke Veränderung und Anpassung ist der tief verwurzelte Sinn des Lebens. Evolution ist der natürliche Drang der Dinge. Ob in Pflanzen, Tieren oder sogar bei den Menschen. Alles entwickelt sich, drängt nach neuen der Umwelt angepassten Lebewesen. Halten wir die Evolution auf mit einer meist gesicherten, behüteten Situation für neues Leben? Entwickeln sich nur die Menschen geistig und körperlich richtig weiter, die ernsthafte Probleme zu bewältigen haben?

Bekommt man Antworten durch Fragen oder werfen Fragen nur neue Fragen auf?
Die Welt ist rund, das wissen wir. Auch das sie sich dreht ist längst bekannt. Doch woher wissen wir das so genau? Weil es im Discovery Channel gesendet wurde? Weil uns das Lehrer oder Spezialisten eingetrichtert haben? Wer hat es schon selbst überprüft? Niemand!Deshalb kann es auch keiner wissen, wir können nur glauben. Unsere ganze Welt basiert auf einem Glauben. Dem Glauben an das Wissen Anderer denen wir vertrauen, denen wir oft blind folgen. Wir haben Angst wenn in der Zeitung etwas beunruhigendes steht. Dabei wird dieser Artikel nur von einem Menschen geschrieben, der wiederum nur Informationen von einem Menschen erhalten hat. Der wiederum evtl. gar nicht sicher ist was er gesehen hat, nur aktuell und schnell sein will weil er damit sein Geld verdient und seine Familie ernähren muss. Was können wir noch glauben? Wir können an Liebe, Vertrauen und an das Gute im Menschen glauben, denn das existiert. Hier. Heute. Auch wenn wir es nicht sehen. Oder einfach nicht sehen wollen.

Which File Extension are You?

You are .mpg You live life like it was a movie.  Constantly in motion, you bring pleasure to many, but are often hidden away.
Which File Extension are You?


Soso, ich bin also ein dreckiger Porno den man verstecken muss der aber viel Freude bringt? Naja besser als Tarzans Affe... ;)

Chroniken aus Gschwandria, dem Land der Butterfliegen

Kapitel II

Verschlafen torkelte Benillo durch die Tür. "Mgn" murmelte er. "Morgen!" schrie Chrys und stieg aus seinem Fenster in die illustre Runde. König Badjoke war schon am frühen morgen gut gelaunt von einem Gespräch mit seinem Syndikus zurückgekommen und schwor die Truppe auf den bevorstehenden Tag ein. Er begrüßte Benillo mit einem "Na, gestern wieder viel Elbenkraut geraucht?". Benillo beachtete den König garnicht, sondern begab sich schnurstracks zur Quelle des dunklen Bohnensafts. Verschlafen füllte er sich einen Becher voller Lebenskraft mit Milchhäubchen. Das sollte vorerst reichen!

Als Benillo zurückgekommen war, war des Königs Kriegsrede schon im vollen Gange, wenn auch leiser als gewohnt. Man sah Nicodemus an, dass er des Gerstensaftes überdrüssig war. König Badjoke wusste also, dass er wegen Nicodemus nur leise aufhetzen durfte. "Männer!" schrie er mit leiser Stimme "es ist Krieg!". "Wissen wir schon" murmelte es aus jeder Ecke. "Benillo, mach den Schranz aus! Christopherus, kein HipHop wärend meiner Reden und Dennus, konzentrier Dich! Das Elbenkraut macht Dich ja immer wirrer!".
Endlich konnte Badjoke mit seiner Rede beginnen: "Der Fürst der Finsternis persönlich, Fürst Cholerikus hat befohlen das einer unserer tapferen Krieger ihn heute zu seiner politischen Orgie begleiten muss." - "Ich hab schon was vor heute!" schallte es aus allen Mündern gleichzeitig. "Mein Burgfräullein Ya-ne wartet auf mich" wandte Malin ein während sich Nicodemus "Der Pinguin", nicht in der Lage fühlte überhaupt zu antworten. Benillo verwies auf das eine oder andere Wehwehchen aus dem letzten Feldzug und darauf, dass das Elbenkraut ihn langsam gemacht hätte, während Bernard nicht schon wieder zu Fürst Cholerikus wollte. Schließlich war er ja schon 2 Mal dort und beide Male hätte Cholerikus seine Zeit damit verbracht, seine Gegner totzureden anstatt zu kämpfen. Und auch der Gerstensaft sei nicht zu vergleichen mit dem Gebräu von Fückerius.

Kaum drang diese Meldung an den bösen Fürsten, betrat er rauschend die Festung. "IHR SEID NUR STAUB!" schrie er und dabei stoben Funken und kleine Wölkchen aus seinen Nasenhölen. "UNDISZIPLINIERT, UNLOYAL, UNNÜTZ! ICH SOLLTE EUCH ALLE VVEERNICCHTTEEN!". Nachdem der markerschütternde schrei verstummte entschwand der dunkle Fürst so schnell wie er gekommen war.
Die Feste brach fast völlig zusammen und wurde von nun an als Feste "ITagor" bekannt, die erste Feste die einen solchen Angriff zumindest teilweise überlebte. Auf der Suche nach einem loyaleren und masochistischerem Opfer fiel seine Wahl auf eine Schreibgehilfin namens Monikus. Nach diesem Abend ward sie nie mehr gesehen.

König Badjoke indes kündigte dem Fürsten Cholerikus die Gefolgschaft und scharte seine Männer um sich, um sie auf einen Krieg in der Art der Partisanen einzuschwören...

Und so kam es das der Verschleiß des Fürsten an Leibeigenen wieder einmal anstieg, sein Bodycount war nun bei geschätzten 247 Schreibgehilfinnen angekommen. Aber wer zählt die schon...

Warme Nächte

Eine warme und sternklare Nacht. Ein kleines bisschen Hitze, zwei sich findende Lippen.
Mit 100 km/h und Radiohead auf einer dunklen Landstrasse unterwegs, Kilometer um Kilometer gibt es nur mein Auto im Scheinwerferlicht. Stelle mir vor wie es wäre wenn jetzt ein Reh auf der Fahrbahn stehen würde. Wir sehen uns beide an und genau bei der stelle "We try, but there was nothing we could do" - ein greller Blitz.
Aus.
Nachts mit Radiohead fahren ist pure, wirre Melanchonie.
Sehr schön.

Dreggsblogg

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wohnhaft in Bayreuth
verwirrt, melancholisch, leicht exhibitionistisch,
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